11.11.2009 | 09:16 Uhr
| Schweizerische Bundesbehörden
Lesedauer: 2 Minuten
11.11.2009, Bern - Bundespräsident Hans-Rudolf Merz hat am Jahrestreffen der Finanz- und
Wirtschaftsminister der EU- und der EFTA-Staaten (Joint Ecofin) teilgenommen. An dem
Treffen wurden Strategien zur Konsolidierung der öffentlichen Finanzen erörtert.
Die Finanz- und Wirtschaftsminister der EFTA-Staaten trafen sich heute in Brüssel zu ihrer jährlichen Aussprache mit den Finanz- und Wirtschaftsministern der EU. Gegenstand der Gespräche des sogenannten Joint ECOFIN waren mögliche Exit-Strategien für die öffentlichen Finanzen. Die Joint ECOFIN-Staaten mussten während der Finanzkrise die Konjunktur mit zum Teil umfangreichen Massnahmenpaketen stützen. Als Folge dieser Stützungsmassnahmen steigt in zahlreichen Ländern die Staatsverschuldung beträchtlich an.
Zur Rückführung der öffentlichen Finanzen auf einen nachhaltigen Pfad ist es wichtig, dass die Verschuldung wieder abgebaut wird, sobald sich der konjunkturelle Aufschwung gefestigt hat. Dies ist nach Auffassung der Finanz- und Wirtschaftsminister umso wichtiger, als die öffentlichen Finanzen langfristig mit neuen Herausforderungen, beispielsweise aufgrund der demographischen Entwicklung oder des Klimawandels, konfrontiert sein werden.
Bundespräsident Merz betonte am Joint ECOFIN-Treffen die Bedeutung von Fiskalregeln für eine nachhaltige Finanzpolitik und nannte als Beispiel die Schuldenbremse. Der in den letzten Jahren erreichte strukturelle Ausgleich des Bundeshaushalts habe in der Krise gehalten werden können. Das gelte es jetzt zu sichern und zu festigen. Auch in der Schweiz werde die Haushaltkonsolidierung zur obersten finanzpolitischen Priorität. Bilaterale Treffen mit anderen Finanzministern fanden heute in Brüssel keine statt.
Vollständiger Artikel auf EFD
--- ENDE Pressemitteilung EFD: Bundespräsident Merz am Treffen der EU- und EFTA-Finanzminister ---
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Über Schweizerische Bundesbehörden:
Die Bundesverwaltung stellt zusammen mit dem Bundesrat die Exekutive der Schweizerischen Eidgenossenschaft dar.
Sie umfasst sieben Departemente, die Bundeskanzlei sowie die dezentralisierten Verwaltungseinheiten und untersteht dem Bundesrat. Jedes Mitglied des Bundesrates steht einem Departement vor und trägt für dieses die politische Verantwortung. Die Bundesverwaltung beschäftigt rund 38'000 Personen. Der Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin leitet die Bundeskanzlei.
Die Departemente heissen heute (seit 1979/98) Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Eidgenössisches Departement des Innern (EDI), Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD), Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), Eidgenössisches Finanzdepartement (EFD), Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), und Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
Weiterführende Informationen: