29.09.2009, Bekanntlich hat die Glarner Kantonalbank, als Folge einer aggressiven Expansionspolitik im Ausleihungsbereich in den vergangenen Jahren, für das Geschäftsjahr 2008 Wertberichtigungen über insgesamt CHF 96.8 Mio. bilden müssen. Dies führte zu einem Jahresverlust 2008 von CHF 56.8 Mio. Der Bankrat wurde bereits im Herbst des vergangenen Jahres von der Regierung beauftragt, das Geschäftsgebaren, das zu diesem unerfreulichen Resultat geführt hat, juristisch abklären zu lassen.
Diese Vorabklärungen und die Aufarbeitung der grossen Kreditfälle mit Wertberichtigungen haben viel Zeit in Anspruch genommen und konnten im Juli abgeschlossen werden. Aufgrund der Einschätzungen des mandatierten Rechtsanwaltsbüros hat sich die Glarner Kantonalbank in Absprache mit dem Regierungsrat entschieden, zivilrechtlich gegen einen Teil der ehemaligen Organe und die frühere banken- und börsengesetzliche Revisionsstelle der Glarner Kantonalbank vorzugehen. Gleichzeitig gibt die Glarner Kantonalbank bekannt, dass sie sich während des laufenden Verfahrens nicht mehr dazu äussern wird.



