29.09.2009 | 13:54 Uhr
| Glarner Kantonalbank
Lesedauer: 1 Minute
29.09.2009, Bekanntlich hat die Glarner Kantonalbank, als Folge einer aggressiven Expansionspolitik
im Ausleihungsbereich in den vergangenen Jahren, für das Geschäftsjahr 2008
Wertberichtigungen über insgesamt CHF 96.8 Mio. bilden müssen. Dies führte zu einem
Jahresverlust 2008 von CHF 56.8 Mio. Der Bankrat wurde bereits im Herbst des vergangenen
Jahres von der Regierung beauftragt, das Geschäftsgebaren, das zu diesem unerfreulichen
Resultat geführt hat, juristisch abklären zu lassen.
Diese Vorabklärungen und die Aufarbeitung der grossen Kreditfälle mit Wertberichtigungen haben viel Zeit in Anspruch genommen und konnten im Juli abgeschlossen werden. Aufgrund der Einschätzungen des mandatierten Rechtsanwaltsbüros hat sich die Glarner Kantonalbank in Absprache mit dem Regierungsrat entschieden, zivilrechtlich gegen einen Teil der ehemaligen Organe und die frühere banken- und börsengesetzliche Revisionsstelle der Glarner Kantonalbank vorzugehen. Gleichzeitig gibt die Glarner Kantonalbank bekannt, dass sie sich während des laufenden Verfahrens nicht mehr dazu äussern wird.
--- ENDE Pressemitteilung Die Glarner Kantonalbank macht gegenüber ehemaligen Bankorganen zivilrechtliche Ansprüche geltend ---
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Über Glarner Kantonalbank:
Die Glarner Kantonalbank ist seit über 130 Jahren am Markt und zählt zu den digitalen Vorreitern der Schweizer Bankenbranche. Im Anlagegeschäft weist die Bank seit vielen Jahren eine überdurchschnittliche Performance aus.
Als stark verankerte Universalbank bieten wir in erster Linie Finanzdienstleistungen für Glarnerinnen und Glarner sowie Unternehmen und Immobilienkunden im Kanton Glarus an.
Unser Angebot umfasst wertvolle Finanzierungs- und Anlagelösungen. Dabei orientieren wir uns am Kantonalbank-Leitgedanken «Gemeinsam wachsen».
Darüber hinaus übernehmen wir als Arbeitgeberin und wichtige Sponsoringpartnerin Verantwortung für die nachhaltige wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Kantons.
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