Die FINMA kommt zum Schluss, dass Cembra Money Bank in diesem Einzelfall und bevor sie die Zusammenarbeit mit dem Kreditvermittler im Jahre 2011 beendete, aufsichtsrechtliche Bestimmungen hinsichtlich Kontrolle und Organisation signifikant verletzt hat.
FINMA schätzt die von Cembra Money Bank eingeleiteten Massnahmen hinsichtlich ihrer Organisation und Prozesse, aber auch die getroffenen Personalentscheidungen im Hinblick auf die damaligen Vorfälle als ausreichend und genügend ein. Diese Massnahmen wurden im Anschluss an eine eigene Untersuchung der Bank im Jahre 2011 und später während der aktuellen FINMA-Untersuchung 2014 eingeleitet und umgesetzt. Die Prüfstelle der Bank wird diese Massnahmen regelmässig auf ihre Wirksamkeit überprüfen. Die FINMA wird deshalb keine zusätzlichen Massnahmen gegen die Bank ergreifen.
Für Cembra Money Bank ergeben sich keine finanziellen Konsequenzen; die Bank muss lediglich die Verfahrenskosten tragen. Zusammen mit den eigenen Aufwendungen für diese Untersuchung ergeben sich gesamthaft Kosten für die Bank von rund CHF 1.5 Mio. Dieser Betrag wird durch die im Juni 2014 vorgenommenen Rückstellungen, die nun entsprechend angepasst werden, vollständig abgedeckt. Cembra Money Bank bestätigt ihre Gewinnprognose für 2014.
Robert Oudmayer, CEO der Cembra Money, sagte: „Wir sind zufrieden, dass die Untersuchung der FINMA nun abgeschlossen ist. Cembra Money Bank hat diese Untersuchung nach Kräften unterstützt und hat mit der Aufsichtsbehörde kooperiert. Die verschiedenen Massnahmen, welche die Bank umgesetzt hat, werden das künftige nachhaltige Wachstum von Cembra Money Bank sicherstellen.“
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