Damit wird schliesslich die rechtliche Grundlage für einen fairen Handel mit Kryptos festgelegt. Genau damit kann die Schweiz ihrem Ruf als innovatives Land technischen Fortschritts definitiv gerecht werden. Doch was heisst das konkret und was sind die Vorteile Blockchain-gestützter Innovationen? Dafür haben wir uns mit den Experten der Kryptowährung Caizcoin zusammengetan und ihnen ein paar Fragen gestellt.
Können Sie kurz erklären, wer und was Caizcoin überhaupt ist?
Wir sind ein junges, internationales Team aus Muslimen und Nicht-Muslimen und haben die Blockchain- basierte Kryptowährung Caizcoin ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich nicht um irgendeine neue Digitalwährung, sondern um ein Produkt, welches innovativ und am Puls der Zeit ist. Wir haben den Finanzmarkt für jeden zugänglich gemacht und damit meinen wir wirklich für jeden. Vorher waren beispielsweise Muslime von dem Markt der Kryptowährungen ausgeschlossen, da dieses Anlageprodukt nicht mit den Werten und Anforderungen des Islams übereinstimmte. Das haben wir geändert und mit unserer eigenen Blockchain, mit dem Namen Caizchain, sowie unserem Caizcoin eine digitale Währung geschaffen, die von den islamischen Gelehrten das Fatwa-Zertifikat erhalten hat und somit islamkonform ist.
Warum ist es so wichtig, dass Kryptowährungen oder auch Blockchain-Technologien stetig verändert und an die heutigen Anforderungen angepasst werden?
Nun ja, die Digitalisierten macht vieles möglich. Kryptowährungen haben schliesslich den Hintergrund, unabhängig von Staat oder Banken zu sein und mausern sich immer mehr zu einem alternativen Währungssystem. Dadurch, dass Kryptos auf Blockchain basieren, ist eine Transaktion oder auch der Handel unheimlich sicher, anonym und gleichzeitig aber transparent. Alle Daten sind zwar verschlüsselt, dennoch können alle Handlungen genauestens verfolgt werden, was Betrügern wie beispielsweise bei OneCoin keine Chance mehr lässt.
Auch wir legen grossen Wert darauf, die Teilnehmer in unserem Netzwerk vor solchen Zwischenfällen zu bewahren und sichern zusätzlich alles mit 2-Faktor-Authentifizierungen ab. Dass solche Technologien auch in Unternehmen zum Einsatz kommen, ist eine logische Erweiterung der bisherigen Strukturen. Damit können nicht nur Verträge durch den Einsatz von Smart Contracts automatisiert, sondern auch unabhängig von einer dritten Person gemacht werden. Das bedeutet wiederum weniger Kosten und Fehler.
Nun geht es bei dem Gesetz ja auch um sogenannte Tokens. Was bedeutet das eigentlich genau?
Das Gesetz klärt vor allem Unsicherheiten im Umgang mit Krypto-Vermögenswerten. Nur, wer ein gültiges Token besitzt, kann auch eine Handlung auf der passenden Blockchain ausführen. Es gibt unterschiedliche Tokens für unterschiedliche Einsatzgebiete, beispielsweise gibt es solche, die mit einem Gut wie Immobilien, Edelmetallen oder anderen Anlageprodukten verknüpft sind. Im Konkursfall hat der Inhaber des Tokens nun nicht mehr den Anspruch auf Bargeld, sondern auf den hinterlegten Vermögenswert. Solche Vermögenswerte können auch in Zukunft weiter „tokenisiert“ werden, auch in Form von Aktien und Co. Unternehmensanteile lassen sich beispielsweise mit einer Investition in sogenannte Equity Tokens kaufen. Hier lauert ein enormes Potenzial, welches auch in Zukunft noch sehr relevant sein wird.





