Im Ergebnis der Bellevue Group ist noch keine Trendwende eingetreten. Dabei haben sich die beiden Standbeine der Gruppe im ersten Halbjahr unterschiedlich entwickelt. Die Bank am Bellevue erzielt weiterhin einen operativen Gewinn, dieser liegt jedoch unter dem Vorjahr.
Bei der Bellevue Asset Management wird sowohl operativ als auch auf dem Seed Capital ein Verlust entstehen. emgegenüber haben sich die Netto-Neugeldzuflüsse bei der Bellevue Asset Management mit rund CHF 75 Mio. erfreulich entwickelt. Die geringeren Geschäftsvolumina sowie die verminderte Ertragskraft haben Verwaltungsrat und Geschäftsleitung veranlasst, die Einschätzung der künftig zu erzielenden Gewinne einer kritischen Prüfung zu unterziehen und entsprechend anzupassen.
Deshalb werden die Bilanzpositionen "Goodwill“ und „andere immaterielle Vermögenswerte" per Mitte Jahr um rund CHF 48 Mio. wertberichtigt und betragen neu knapp CHF 60 Mio. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung gehen davon aus, dass sie mit diesen Massnahmen dem veränderten Umfeld Rechnung tragen. Martin Bisang, CEO der Bellevue Group, erklärt dazu: „Die Bedingungen an den Finanzmärkten bleiben für uns als fokussierter Nischenplayer schwierig. Wir haben deshalb unsere Annahmen angepasst, um ein Maximum an Transparenz zu ermöglichen. Aufgrund der starken Kapitalbasis können wir uns unvermindert auf die weitere Entwicklung unseres Kundengeschäfts konzentrieren.” Nicht davon tangiert ist die solide Liquiditätslage und die unverändert komfortable regulatorische Eigenmittelausstattung der Bellevue Group. Der vollständige Halbjahresbericht wird am 22. Juli 2011 veröffentlicht.
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