Der starke Schweizer Franken – die Berichtswährung von Barry Callebaut – beeinträchtigte die insgesamt guten Ergebnisse sowohl auf Umsatz- als auch auf Gewinnebene. Der Umsatz stieg auf CHF 2,737.9 Mio., was einem Zuwachs von 3.1% (+13.2% in Lokalwährungen) entspricht. Dank einer straffen Kostenkontrolle und einer günstigen Combined Cocoa Ratio3 erzielte Barry Callebaut bedeutende operative Fortschritte: Der Betriebsgewinn (EBIT) erhöhte sich um 4.0% auf CHF 217.1 Mio. (+11.4% in Lokalwährungen). Aufgrund tieferer Finanzierungskosten und günstigen Steuersätzen stieg der Konzerngewinn auf CHF 158.8 Mio, was einem Plus von 17.1% in Lokalwährungen entspricht (+9.0% in CHF).
Dazu Jürgen Steinemann, CEO von Barry Callebaut: «Einmal mehr ist es uns gelungen, deutlich besser als der globale Schokoladenmarkt abzuschneiden, indem wir zweimal so stark gewachsen sind. Es freut uns, dass die Schwellenmärkte ein besonders deutliches Wachstum verzeichnet haben. Alle strategischen Produktgruppen haben sich dynamisch entwickelt und damit für Gewinnzuwächse im zweistelligen Prozentbereich in Lokalwährungen gesorgt. In den vergangenen Monaten waren wir mit einer schwierigen politischen Situation in der Elfenbeinküste konfrontiert – dem weltweit wichtigsten Kakao-Anbauland. Um Lieferprobleme zu vermeiden, haben wir entsprechende Vorkehrungen getroffen und sowohl die Rohstoffbeschaffung als auch die Produktionskapazitäten in anderen Ländern aufgestockt. Wir haben damit die aus unserer Sicht notwendigen Massnahmen ergriffen, um unsere Verträge und Verpflichtungen gegenüber unseren Kunden für das Jahr 2011 erfüllen zu können. Unsere primäre Sorge in diesen schwierigen Zeiten gilt jedoch der Sicherheit und dem Wohlergehen unserer Mitarbeitenden sowie den Menschen in der Elfenbeinküste. Wir bleiben den Kakaobauern und -kooperativen nach wie vor verpflichtet und hoffen auf eine friedliche Lösung des aktuellen Konflikts.»
Ausblick
Barry Callebaut ist zuversichtlich, dass sich die guten Ergebnisse der letzten sechs Monate trotz der schwierigen Lage in der Elfenbeinküste auch in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2010/11 fortsetzen werden. Dank des soliden «Cost plus»- Geschäftsmodells, der globalen Präsenz und der erwiesenen Stellung als bevorzugter strategischer Partner geht Barry Callebaut davon aus, weiterhin ein überdurchschnittliches Wachstum zu erzielen. Der Konzern bestätigt daher seine 4-Jahres- Finanzziele1.
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