Die AXA Winterthur hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2009 8,971 Milliarden Franken Bruttoprämien eingenommen. Verglichen mit der Vorjahresperiode entspricht dies einem Rückgang um 2,2 Prozent. «Im Krisenjahr 2009 können wir mit diesem Ergebnis zufrieden sein», sagt CEO Philippe Egger.
Schadenversicherungs-Geschäft: Wachstum in gesättigtem Markt
Im Bereich Schadenversicherungen wuchs das Prämienvolumen um 1,6 Prozent auf 3,107 Milliarden Franken, womit die AXA Winterthur ihre Position als Marktführerin weiter ausbauen konnte. «Dass wir bei den Schadenversicherungen trotz hoher Marktsättigung und Krise nach wie vor wachsen, ist erfreulich und zeigt, dass unsere Produkte und Dienstleistungen überzeugen», so Philippe Egger. «Die langfristige Strategie der AXA Winterthur, ihre Kunden und deren spezifische Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen, zahlt sich aus.»
Leben-Geschäft: nur leichter Rückgang des Prämienvolumens
Im Bereich Leben (Kollektivleben und Einzelleben konsolidiert) nahm das Prämienvolumen in den ersten neun Monaten des Jahres 2009 verglichen mit der Vorjahresperiode um 4,1 Prozent auf 5,864 Milliarden Franken ab. Unter Einbezug sämtlicher mit dem neuen Fondsanlagen-Produkt TwinStar Income erzielten Volumen, welche nach IFRS nur teilweise den Bruttoprämien zugerechnet werden können, würde der Rückgang lediglich 1 Prozent betragen.
Das Neugeschäft (APE*) im Bereich Leben belief sich auf 314 Millionen Franken (-15,1 %). Vor allem im BVG-Neugeschäft spürt die AXA Winterthur die Auswirkungen der Wirtschaftskrise: Viele Vorsorgeeinrichtungen können derzeit nicht in eine Vollversicherung wechseln, da sie trotz Erholung der Finanzmärkte nach wie vor eine Unterdeckung aufweisen. «Während der Markt im BVG-Geschäft anhaltend schwierig ist, verzeichnen wir im Einzelleben-Neugeschäft eine erfreuliche Steigerung. Dies vor allem dank unserem innovativen Produkt TwinStar Income, welches Renditepotenzial mit Sicherheit kombiniert und damit einem grossen Kundenbedürfnis entspricht», so Philippe Egger.
Starke Kapitalbasis
Die Kapitalausstattung der AXA Winterthur ist sehr solide: Im Leben-Bereich sind die Verpflichtungen gegenüber den Versicherten zu 184 Prozent durch Eigenmittel gedeckt (statutarische Solvenz I per 31. Dezember 2008). Die finanzielle Stärke der AXA Winterthur wird auch von den Bewertungen unabhängiger Ratingagenturen unterstrichen: Standard&Poor's beispielsweise bewertet den grössten Schweizer Allbranchenversicherer mit «AA»** und attestiert ihm damit eine «sehr hohe Kapitalstärke».



