Obwohl die Eidgenössische Wettbewerbskommission (WEKO) deutliche Fortschritte erzielt hat und sowohl Mastercard als auch Visa ihre Interbankenentgelte senken mussten, bleibt die Realität für viele unabhängige Geschäfte schwierig – sie zahlen oft mehr als grosse Ketten, weil ihnen die Verhandlungsmacht fehlt. Genau hier setzt SwiPay an.
„In Partnerschaft mit der Genossenschaft haben wir eine beispiellose Rahmenvereinbarung geschaffen, die es regionalen Unternehmen ermöglicht, ihre Zahlungsvolumen zu bündeln und gemeinsam von deutlich besseren Konditionen zu profitieren“, erklärt CEO Hartmut Eisele das Modell.
Mit der Kooperation konnten Mitgliedsunternehmen bereits ihre Transaktionskosten um mindestens 20 Prozent, in vielen Fällen sogar um bis zu 50 Prozent senken. Diese Einsparungen verbessern unmittelbar die Margen der Lausanner Geschäfte und stärken ihre Wettbewerbsfähigkeit – ein konkreter Beweis dafür, dass wirtschaftliche Solidarität wirkt.
„Während die WEKO auf regulatorischer Ebene agiert, haben wir entschieden, vor Ort zu handeln. Gemeinsam mit SwiPay zeigen wir, dass sich Händler zusammenschliessen können, um dieselben Vorteile zu erhalten wie grosse Marken“, ist Anne Lise Noz, Präsidentin des SCCL, überzeugt.
Für SwiPay ist diese Partnerschaft ein klares Signal: faire, transparente und regional verankerte Zahlungslösungen sind möglich – ohne Abhängigkeit von internationalen Monopolen.
„Mit solchen Kooperationen stärken wir den Schweizer Handel, fördern faire Rahmenbedingungen und ermöglichen unabhängigen Unternehmen den Zugang zu modernen, kosteneffizienten Zahlungslösungen“, so Eisele.
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