01.02.2017, Die im Herbst 2016 eingesetzten intensivierten Marketingmassnahmen in Deutschland zeigten erste erfreuliche Auswirkungen. DocMorris gelang es, ihren Versandhandelsumsatz im vierten Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 13 Prozent zu erhöhen. Treiber dieses Erfolgs war das anhaltend dynamische Wachstum im Bereich der rezeptfreien Arzneimittel: Die Verkäufe in diesem Segment nahmen im vierten Quartal um 65 Prozent zu. Im Bereich der rezeptpflichtigen Medikamente konnte in den letzten drei Monaten 2016 erstmals seit dem Bonusverbot 2012 eine positive Neukundenentwicklung herbeigeführt werden. Diese Trendwende wird im ersten Quartal 2017 positive Umsatzeffekte zur Folge haben.
Im Gesamtjahr 2016 erhöhte DocMorris den Umsatz um rund 10 Prozent auf 361 Millionen Franken (331 Millionen Euro). Die Verkäufe rezeptfreier Arzneimittel von DocMorris nahmen um 50 Prozent gegenüber Vorjahr zu und überschritten damit die 100-Millionen-Euro- Umsatzschwelle. Bei der Marke Zur Rose konnte der Umsatz im Jahr 2016 trotz des in der Schweiz erfolgten Versandverbots von rezeptfreien Arzneimitteln um knapp 2 Prozent auf 531 Millionen Franken gesteigert werden. Als wesentlicher Stabilitätsfaktor erwies sich wiederum das Ärztegeschäft im Heimmarkt Schweiz.
Nach den vorgenommenen Konsolidierungen erhöhte sich der Jahresumsatz 2016 der Zur Rose- Gruppe um 5.4 Prozent auf 880 Millionen Franken (2015: 834 Millionen Franken). Das verstärkte Umsatzwachstum bestätigt die Richtigkeit der erhöhten Marketingaufwendungen zulasten der Ergebnisentwicklung im Rahmen der Wachstumsstrategie der Zur Rose-Gruppe.
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