17.12.2009, Die Konjunkturerwartungen für die Schweiz haben sich im Dezember erneut abgeschwächt. Der ZEW-CS-Indikator sinkt um 2,4 Punkte auf jetzt 54,0 Punkte. Der ZEW-CS Indikator, der die Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung auf Sicht von sechs Monaten widerspiegelt, wird vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, in Zusammenarbeit mit der Credit Suisse (CS), Zürich, monatlich im Rahmen des Finanzmarkttests für die Schweiz erhoben.
Während sich die Konjunkturaussichten für die Schweiz leicht abgeschwächt haben, hat sich die die Beurteilung der aktuellen Wirtschaftslage leicht verbessert. Der entsprechende Indikator steigt um 3,3 Punkte auf minus 42,9 Punkte.
Die grosse Mehrheit der befragten Finanzmarktexperten (74,0 Prozent) erwartet in den kommenden Monaten weiterhin ein unverändertes Niveau bei den kurzfristigen Zinsen. Der zugehörige Saldo der Zinserwartungen steigt im Dezember leicht an und steht nun bei 22,0 Punkten. Gleichzeitig verringert sich der Saldo der Inflationserwartungen um 7,4 Punkte und erreicht 32,6 Punkte. In der aktuellen Umfrage gehen 59,2 Prozent der befragten Experten davon aus, dass sich die Inflation in den kommenden sechs Monaten erhöhen wird.
Im Rahmen der Sonderfrage wurden die Finanzmarktexperten im Dezember nach ihren Prognosen für das kommende Jahr befragt. Für das Wirtschaftswachstum hält der grösste Anteil der Teilnehmer (35,4 Prozent) ein positives Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von zwischen 0,5 Prozent und 1,0 Prozent für das wahrscheinlichste Szenario.



