17.04.2013, Der Stromverbrauch ist letztes Jahr gestiegen, wie das Bundesamt für Energie heute mitteilt.
Im kalten Winter haben die ineffizienten Elektroheizungen noch mehr Strom verbraucht als sonst – weit mehr als das AKW Mühleberg produziert. Die Politik hat den Ersatz dieser Heizungen verschlafen. Doch ohne den kalten Winter wäre der Stromverbrauch trotz Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum gesunken. „Der Beweis ist damit erbracht, dass sich der Kampf gegen die Stromverschwendung lohnt“, sagt Patrick Hofstetter, Leiter Klima und Energie. Für eine langfristige Stabilisierung tut die Politik aber nicht nur bei den Elektroheizungen zu wenig. „Wir brauchen jetzt und nicht erst in 10 Jahren eine Stromlenkungsabgabe und ein intelligenteres Strommarkt-Modell, das Stromversorger für Effizienz belohnt“, so Hofstetter. „Wenn wir die Energiewende schaffen wollen, müssen wir die Verschwendung entschlossener anpacken.“
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Patrick Hofstetter
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