13.02.2014, Die vom Bundesrat vorgeschlagene Revision des Umweltschutzgesetzes legt eine wichtige Basis für die Entwicklung einer Grünen Wirtschaft.
Erstmals wird der Fokus auch auf eine ressourceneffiziente und -schonende Herstellung von importierten Produkten gelegt. Das ist sehr erfreulich, denn mehr als die Hälfte der Umweltbelastungen unseres Konsums fallen im Ausland an. Damit die vorgeschlagenen Instrumente aber die gewünschte Wirkung erzielen, braucht es konkrete und ambitionierte Zielvorgaben zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs und der Umweltbelastung. Ausserdem erwartet der WWF, dass Hersteller und Händler ab einer gewissen Grösse nicht nur gegenüber dem Bund sondern auch gegenüber der Öffentlichkeit verpflichtet werden, für besonders relevante Rohstoffe wie Soja, Palmöl, Holz oder Kakao offenzulegen, welche Anteile akzeptierten Nachhaltigkeitsstandards entsprechen. Einigt sich der Bund zudem mit der Mehrheit der Marktakteure auf gewisse Vorgaben, so sollen diese rasch und unbürokratisch für alle gelten.
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WWF Schweiz
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