IG saubere Umwelt - Tourstart mit Tradition: Zürich trotzt dem Littering

04.05.2023 | 09:35 Uhr | Verein IGSU

Uhr Lesedauer: 3 Minuten


04.05.2023, Damit der Zürichsee nicht zum Abfallmeer wird: Um Littering einzudämmen, setzt die Stadt Zürich auf neue und altbewährte Massnahmen. So stellt sie beispielsweise im Sommer zusätzliche Abfallbehälter in Seeanlagen auf und holt sich Unterstützung der IG saubere Umwelt (IGSU). Seit vielen Jahren starten die IGSU-Botschafter-Teams ihre Sensibilisierungs-Tour in der grössten Stadt der Schweiz. Bis im Herbst ermuntern sie in über 50 Städten und Gemeinden Passantinnen und Passanten, ihre Abfälle korrekt zu entsorgen.


Wer an der Zürcher Seepromenade angesprochen wird, wird normalerweise entweder nach dem Weg oder nach der Telefonnummer gefragt. Im Mai aber wird man vor allem auf sein Abfallverhalten angesprochen: Die IGSU-Botschafter-Teams starten ihre Sensibilisierungs-Tour durch die Schweiz auch dieses Jahr in Zürich und motivieren Passantinnen und Passanten im direkten Gespräch dazu, ihren Abfall korrekt zu entsorgen. «Mit ihrer charmanten Art erreichen die Botschafterinnen und Botschafter auch jene Personen, die Abfallkübel und Anti-Littering-Plakate ignorieren», weiss Martin Bräker, Leiter Bezirk bei Grün Stadt Zürich. Zwischen dem 3. und 19. Mai 2023 sind sie unter anderem an der Seepromenade, am Limmatquai und an der Bahnhofstrasse anzutreffen.

Breites Interesse an bewährter Massnahme

Nach dem Startschuss in Zürich ziehen die IGSU-Botschafter-Teams durch über 50 weitere Städte und Gemeinden der Schweiz. Die Botschafterinnen und Botschafter ziehen seit 2007 jeden Sommer durch alle Landesteile der Schweiz und sensibilisieren Passantinnen und Passanten auf freundliche und humorvolle Art für die Themen Littering und Recycling. Auch im Herbst und im Winter finden Einsätze auf Wanderwegen und in Skigebieten statt. Die IGSU-Botschafter-Teams sorgen auch an Events wie Streetfood-Festivals, Stadtfesten oder Chilbis für weniger Littering und sensibilisieren mit Workshops Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis zur Berufsschule gezielt für die Littering-Problematik.

Unterstützung für Städte, Gemeinden und Schulen

Die IGSU unterstützt Städte, Gemeinden und Schulen auch mit vielen weiteren präventiven Sensibilisierungsmassnahmen im Engagement gegen Littering. So zum Beispiel mit dem nationalen IGSU Clean-Up-Day, der vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband für Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch unterstützt wird. Dieses Jahr findet der schweizweite IGSU Clean-Up-Day am 15. und 16. September statt. Ausserdem bietet die IGSU gemeinsam mit Swiss Recycling kostenlose Unterrichtsmaterialien für Lehrpersonen zu den Themen Littering und Recycling an und vergibt das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering engagieren, und unterstützt Institutionen bei der Umsetzung von Raumpatenschafts-Projekten.

Die IGSU- Botschafter sind im Laufe des Sommers in allen Landesteilen anzutreffen:

https://www.igsu.ch/de/botschafter/die-tour-2023/

Medienkontakt:
Nora Steimer, IGSU-Geschäftsleiterin
043 500 19 91 076 406 13 86
medien@igsu.ch

Martin Bräker, Leiter Bezirk
Grün Stadt Zürich
Telefon 044 412 15 60

IGSU
Hohlstrasse 532 | 8048 Zürich
Tel 043 500 19 99
info@igsu.ch


--- ENDE Pressemitteilung IG saubere Umwelt - Tourstart mit Tradition: Zürich trotzt dem Littering ---

Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Über Verein IGSU:

Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering und setzt sich seit 2007 national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Umwelt ein. Eine der bekanntesten Massnahmen ist der nationale IGSU Clean-Up- Day, der dieses Jahr am 18. und 19. September 2026 stattfindet.

Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium- Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora, Feldschlösschen, Coca-Cola Schweiz und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfallkübel auf, führen regelmässige Aufräumtouren rund um ihre Filialen durch oder organisieren Clean-Up-Aktionen mit der Bevölkerung.


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Quellen:
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