Was bringen sie wirklich? TCS und bfu testen Fahrassistenzsysteme auf Autobahnen

17.11.2016 | 08:42 Uhr | Touring Club Suisse (TCS)

Uhr Lesedauer: 2 Minuten


17.11.2016, Fahrassistenzsysteme wie ABS oder ESP gehören schon längst zur Standardausrüstung jedes Neuwagens. Aus gutem Grund: die elektroni-schen Helfer erhöhen den Fahrkomfort und die Verkehrssicherheit. Systeme zum teil- automatisierten Fahren sollen den Komfort noch weiter erhöhen. Doch halten diese auch, was sie versprechen? Nicht ganz, wie der gemeinsame Test des TCS und der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung zeigt.


Die aktuell erreichte Stufe von Fahrassistenzsystemen läuft unter «SAE Level 2 - teilautomati-siertes Fahren». Diese Systeme muss der Fahrer zwar noch dauerhaft überwachen, sie über-nehmen jedoch in spezifischen Situationen das Fahrzeug und fahren selbstständig. Hierzu sind verschiedene Assistenzsysteme erforderlich. Das bekannteste ist der automatische Abstands-regler, aber auch Spurhalten- und Spurwechselnassistent, Stop & Go im Stau und das automa-tische Anpassen der Geschwindigkeit gemäss Verkehrssignalisation gehören dazu. Ab diesem Level wäre es grundsätzlich sogar möglich, einfache Autobahnstrecken «ohne Fahrzeugführer» zurückzulegen. Zurzeit ist das jedoch verboten.

Die Fahrzeuge
Auf dem Markt erhältlich sind momentan nur Premiumfahrzeuge mit teilautomatisierten Systemen. Getestet wurden die Mercedes-Benz E-Klasse, der Tesla Model S und die Volvo 90 Modelle.

Der Test
Die Systeme wurden in sechs Gruppen unterteilt: Abstandregeltempomat, aktiver Spurhalteas-sistent, Aufmerksamkeitsassistent, Verkehrszeichenerkennung, Abstandswarnung und autonomes Notbremssystem bei 50 km/h. Beurteilt wurde nach den Kriterien «Handhabung», «Funktion», «Fahrverhalten» bzw. «Sicherheitsbeitrag» und «Verfügbarkeit» der Systeme.

Fazit
Die Fahrassistenzsysteme aller drei getesteten Modelle zeigten positive wie auch negative Aspekte. Bei allen drei Fahrzeugen haben Abstandsregeltempomat und die Verkehrszeichener-kennung unter Testbedingungen überzeugt. Aber: Die elektronischen Helfer wie z. B. der aktive Spurhaltassistent und der autonome Notbremsassistent arbeiteten nicht immer zuverlässig. Bei allen drei Modellen negativ aufgefallen sind zudem die z. T. schlecht wahrnehmbaren Warnhinweise, welche den Fahrer auf eine Situation aufmerksam machen sollen.


Medienkontakt:
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Seit 1908 setzt sich der TCS ein für mehr Sicherheit in der Mobilität – möglich dank der Mitgliedschaft. Er entwickelt Lehrmittel, Sensibilisierungs- und Präventionskampagnen, testet Mobilitätsinfrastrukturen und berät Behörden. Der TCS verteilt jedes Jahr rund 115'000 Leuchtgürtel und 90'000 Leuchtwesten an Kinder, damit auch ihre Mobilität sicher ist. 42’000 Teilnehmende zur Aus- und Weiterbildung zählen die Fahrzentren in allen Kategorien von Fahrzeugen jährlich.

Mit 32 Plätzen und rund 900'000 Logiernächten ist der TCS auch der grösste Campinganbieter der Schweiz. Die Mobilitätsakademie des TCS beforscht und gestaltet die Transformationen im Verkehr, wie die vertikale Mobilität der Drohnen oder die geteilte Mobilität, etwa mit den 400 elektrischen Lastenvelos «carvelo» und 43’000 Nutzenden. Der TCS ist Mitunterzeichner der Roadmap Elektromobilität 2025.


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