Konzernresultate Der Umsatz von CH F 832.5 Mio. entspricht einer Steigerung gegenüber Vorjahr von 7.6 Prozent. Konsolidierungs- und währungsbereinigt beträgt die Zunahme 11 Prozent. Der in der Berichtsperiode erzielte EBIT von CH F 72.8 Mio. war durch zwei gegenläufige Sondereffekte beeinflusst. Einerseits führte der Verkauf einer Beteiligung zu einem ausserordentlichen Ertrag von CH F 23 Mio. Anderseits belasteten ausserordentliche Rebranding- und Fusionskosten von CH F 7.6 Mio. den EBIT . Um diese Sondereinflüsse bereinigt betrug der EBIT CH F 57.4 Mio., was einer Zunahme von 19.8 Prozent entspricht. Der Konzerngewinn belief sich auf CH F 60.1 Mio. Ohne Sondereffekte erreichte der Konzerngewinn CH F 43.1 Mio., was einer Verbesserung um 18.1 Prozent entspricht.
Der Generalversammlung wird eine Ausschüttung je Namenaktie -A- von CH F 15 (2006: CH F 10) beantragt. Diese setzt sich aus einer Dividendenausschüttung von CH F 5 brutto (CH F 5) und einer Nennwertrückzahlung von CH F 10 (CH F 5) zusammen. Der Cashflow aus Betriebstätigkeit von CH F 43.4 Mio. (CH F 44.2 Mio.) und ein positiver Nettogeldfluss aus Devestitionstätigkeit von CH F 19.9 Mio. führten zu einem Free Cashflow von CH F 63.3 Mio. (CH F 29.9 Mio.) Die Bilanz wurde weiter gestärkt. Flüssigen Mitteln von CH F 41.8 Mio. (CH F 31 Mio.) stehen Finanzverbindlichkeiten von CH F 25 Mio. (40.4 Mio.) gegenüber. Die Eigenkapitalquote konnte von 40.4 Prozent im Vorjahr auf 45.6 Prozent gesteigert werden. Auch die Eigenkapitalrendite verbesserte sich auf 35 Prozent (25.2 Prozent).
Klima
Der Konzernbereich Klima erlebte 2007 ein gutes Jahr mit vielen Veränderungen. Der Umsatz stieg um 5 Prozent auf CH F 460.7 Mio. Konsolidierungs- und währungsbereinigt betrug die Zunahme 9.4 Prozent. Die freundliche konjunkturelle Lage in den wichtigsten Märkten wirkte sich positiv auf das Geschäft aus. In der Schweiz konnte Walter Meier im Heizungsmarkt Marktanteile hinzugewinnen, auch das Geschäft in der Raumluftkühlung entwickelte sich positiv. Bei den Schweizer Aktivitäten im Service wurde eine konstante Leistung auf hohem Niveau erzielt. Die Märkte Deutschland, Frankreich und Grossbritannien erlebten ein kräftiges Wachstum in der ersten Jahreshälfte, bevor die Nachfrage sich im zweiten Halbjahr aufgrund des vergleichsweise kühlen Sommers abschwächte. Das hauptsächlich in der Luftbefeuchtung tätige internationale Geschäft stagnierte 2007 auf Vorjahresniveau. Organisatorisch prägten die Zusammenführung der Heiz-, Kühl-, und Befeuchtungsgeschäfte und die Einführung der Marke Walter Meier das Geschäftsjahr. Bereinigt um diese Sondereffekte stieg der EBIT des Konzernbereichs Klima leicht um 1.9 Prozent auf CH F 47.1 Mio. Hauptgrund für diese unterproportionale Entwicklung war die Dekonsolidierung der margenstarken Tochtergesellschaft Charles Hasler per Ende März 2007.
Fertigung
2007 entwickelte sich der Konzernbereich Fertigung sehr dynamisch. Der Umsatz stieg um 10.9 Prozent auf CH F 371.8 Mio. Währungs- und konsolidierungsbereinigt betrug die Zunahme 13.2 Prozent. In der Schweiz profitierte Walter Meier vom erneut starken Wachstum der Metall verarbeitenden Industrie. Der Umsatz konnte markant gesteigert und Marktanteile gewonnen werden. Ein hervorragendes Produktportfolio und die Fokussierung auf Fertigungslösungen für präzise und hochwertige Werkstücke machten dies möglich. In den USA haben der sinkende Immobilienmarkt, die Hypothekenkrise und die steigenden Erdölpreise zu einer ernsthaften Verunsicherung der Konsumenten geführt. Diese Entwicklung war für WMH Tool Group in den Kundensegmenten Bau und Heimwerker spürbar. Trotzdem konnte der eingeschlagene Wachstumskurs dank einer nach wie vor robusten Nachfrage der Industriekunden auch 2007 fortgesetzt werden. Das internationale Geschäft von WMH Tool Group mit Holz- und Metallbearbeitungsmaschinen sowie Werkzeugen wurde wiederum vor allem in Osteuropa markant ausgebaut. Der Konzernbereich Fertigung konnte 2007 mit einem EBIT von CH F 22.8 Mio. das Vorjahresresultat mehr als verdoppeln.
Verstärkung der Konzernleitung
Ab 1. März 2008 wird Rudolf Strebel als Mitglied der erweiterten Konzernleitung die Verantwortung für Klima Lösungen übernehmen. Rudolf Strebel ist ein profunder Kenner des europäischen Heizungs- und Klimamarktes. Zuletzt war er in leitenden Funktionen in der MTS Group tätig. Bis 1995 war er bereits während über zehn Jahren für Walter Meier aktiv, unter anderem als Leiter des internationalen Luftbefeuchtungsgeschäfts.
Der Wiedereintritt von Rudolf Strebel ist eine substanzielle Verstärkung des Führungsteams von Walter Meier.
Ausblick
Eine massgebliche Verschlechterung der Weltwirtschaftslage ausgeschlossen, rechnet Walter Meier 2008 mit leicht besseren Leistungswerten (ohne Berücksichtigung von Sondereffekten). Zusätzlich werden die Bemühungen um externes Wachstum durch Zukäufe intensiviert.



