Das Hashtag #IStandWithAhmed stieg nach dem Zwischenfall zum US-Twitter-Trend Nr. 1 auf. Der Neuntklässler hatte gegenüber Lehrpersonen und Polizeibeamten mehrfach wiederholt, dass es sich bei seinem Projekt nicht um eine Waffe handle. Dennoch wurde er von der Polizei in Gewahrsam genommen. Die Zeitung „Dallas Morning News“ berichtet, dass es beinahe zu einer Anklage wegen Mitbringens einer Bombenatrappe gekommen sei.
Foto: Anil Dash (Twitter)
Ahmed, der schon lange stark an Wissenschaft und Robotik interessiert ist, wurde in Handschellen abgeführt und für drei Tage von der Schule ausgeschlossen. „Ein Polizist und der Rektor kamen herein, und sie brachten mich in einen Raum mit fünf Polizisten“, erklärt Ahmed in einem Video, das die Dallas Morning News veröffentlichte. „Sie befragten mich, durchsuchten meine Sachen und nahmen mir mein Tablet und meine Erfindung weg. Später wurde ich zur Jugendstrafanstalt gebracht. Da durchsuchten sie mich nochmal, nahmen Fingerabdrücke und machten Polizeifotos von mir. Sie durchsuchten mich, bis meine Eltern kamen und ich gehen konnte,“ führt er aus.
Polizeisprecher James McLellan sagte, der Schüler habe zwar wiederholt gesagt, er habe bloss eine Uhr und keine Bombe gebastelt, er habe aber „keine nähere Erklärung“ gegeben.
Ahmeds Vater sagte der Dallas Morning News: „Ahmed will nur gute Dinge für die Menschheit erfinden, aber weil er Mohamed heisst und wegen dem 11. September, denke ich, wurde er falsch behandelt.“
Die Zeitung berichtet, Ahmed habe „gelobt, nie wieder eine Erfindung mit in die Schule zu nehmen.“ Einige Stunden nach dem Aufkommen des #IStandWithAhmed- Trends meldete sich Ahmed auf Twitter und bedankte sich für die grosse Unterstützung:
Quelle: twitter.com
Übersetzt von Raphael Dorigo / Originaltext unter www.motherjones.com
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