Kumuliert liegt die Zahl neuer Personenwagen seit Jahresbeginn bei 71'354, was einem Rückgang von 7,6 Prozent gegenüber den ersten vier Monaten 2024 (77'264) entspricht. Damit bestätigt sich der Negativtrend, der sich bereits im ersten Quartal abgezeichnet hatte. Der erwünschte Aufholeffekt ist bislang ausgeblieben.
Der strukturelle Druck auf der Automobilwirtschaft bleibt somit hoch: Verschärfte CO2-Zielvorgaben, eine sich verschlechternde Wirtschaftslage und fehlende marktwirtschaftliche Anreize des Bundes für die Elektromobilität führen weiterhin zu erheblichen Unsicherheiten auf Käufer- und Händlerseite.
Wirtschaftsfreundliche Politik gefordert
Die aktuellen Gesamtmarktzahlen bestätigen, dass der Bedarf an wirtschaftsfreundlichen
Rahmenbedingungen vordringlich bleibt. Peter Grünenfelder, Präsident von auto-schweiz, erklärt:
"Gerade angesichts der getrübten Konjunkturaussichten ist der Bundesrat jetzt gefordert,
wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die auf die Marktrealität abstützen und die
Autowirtschaft und damit KMU und Gewerbe von unnötigen staatlich verursachten Kosten entlasten. Es
gilt die Negativspirale der Überregulierung wie die der CO2-Verordnung mit massiven Konsequenzen für
Beschäftigung und Investitionen umgehend zu stoppen. Ohne Perspektiven einer
Regulierungsverminderung wird der Markthochlauf in einer kritischen Phase behindert." Die Umsetzung
des
Erfreulicher Antriebsmix
Positiv stimmt hingegen die Entwicklung bei den reinen Elektroautos. Mit 3'480 neu immatrikulierten, batterieelektrischen Fahrzeugen wurde der Vorjahreswert von 3'179 Einlösungen um 9,5 Prozent übertroffen. Deren Anteil am Gesamtmarkt liegt im April bei 18,6 Prozent und damit über dem Jahresdurchschnitt von 2024. Das erwähnte Wachstum bei den Elektrofahrzeugen mag zwar die negative Gesamtmarkttendenz nicht umkehren, stimmt aber optimistisch. Der vorliegende Anteil an Steckerfahrzeugen (29,2 Prozent) hilft die dringend notwendige Erneuerung des veralteten Fahrzeugbestands voranzutreiben. Dadurch können CO2-, Feinstaub- und Lärmemissionen verringert und die Sicherheit im Strassenverkehr erhöht werden.
Die Zukunft ist elektrisierend
Ferner herrscht bei Jungen eine Begeisterung für elektrische Antriebe. So zeigt
Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf
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