Im Rahmen des Pilotprojekts werden erstmals die Labelkontrollen von Mutterkuh Schweiz mit weiteren Kontrollen kombiniert – etwa aus den Bereichen Tierschutz, BTS, RAUS oder privaten Labelprogrammen. Das entlastet Landwirtschaftsbetriebe.
Das Projekt ist auf die Hauptregionen von Aniterra ausgerichtet: die Kantone Bern, Luzern, Uri und Obwalden, in denen sich 36 % aller Mutterkuh-Schweiz-Mitglieder befinden. In einem ersten Schritt wird das neue Modell mit einer kleinen Gruppe erfahrener Inspektoren erprobt – allesamt aktive oder ehemalige Mutterkuhhalter mit entsprechender Fachausbildung.
Die Einhaltung sämtlicher Anforderungen aller beteiligten Kontrollauftraggeber bleibt dabei jederzeit gewährleistet. So erfolgen beispielsweise die Kontrollen im Auftrag von Mutterkuh Schweiz weiterhin unangemeldet, wie es seit Längerem Standard ist.
Mit dem Pilotprojekt gehen Mutterkuh Schweiz und Aniterra einen zukunftsweisenden Schritt, um den administrativen Aufwand für Betriebe zu senken – ohne dabei die Glaubwürdigkeit und Qualität der Kontrollen zu gefährden. Denn gerade die Labels Natura-Beef und Natura-Veal von Mutterkuh Schweiz leisten einen bedeutenden wirtschaftlichen Beitrag: rund 30 Millionen Franken an jährlichem Mehrwert für die angeschlossenen Mutterkuhbetriebe.
Über Aniterra
Aniterra ist eine national tätige Kontrollorganisation, entstanden aus dem Zusammenschluss von KuL/Carea und Qualinova AG. Die Organisation ist in zahlreichen öffentlich- rechtlichen und privaten Kontrollbereichen aktiv, mit Schwerpunkt in den Kantonen Bern, Luzern, Uri und Obwalden.
Kontakt für Medienanfragen:
Marcel von Ballmoos, Geschäftsleitung /
Leiter Fachbereich Kontrolle, Aniterra
Mathias Gerber,
Präsident Mutterkuh Schweiz
Meike Wollenberg Martínez,
Leiterin Inspektionsstelle beef control





