03.08.2009 | 14:09 Uhr
| Travail.Suisse
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03.08.2009, Trotz Wirtschaftskrise und steigender Arbeitslosigkeit sind Lohnerhöhungen für die
Verbände von Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, kein Tabu.
Lohnerhöhungen stützen den privaten Konsum, den wichtigsten Wachstumsfaktor der Schweizer
Volkswirtschaft. Allerdings gehen die Verbände von Travail.Suisse auch dieses Jahr
differenziert vor und berücksichtigen bei ihren Forderungen die Situation jeder einzelnen
Branche bzw. jedes einzelnen Betriebs.
Die Arbeitnehmenden waren in der Hochkonjunktur die Geprellten. Während das BIP zwischen 2004 und 2008 um 13.9 Prozent wuchs, stiegen die Löhne gemäss Lohnindex nur um 0.5 Prozent. Es besteht nach wie vor ein frappanter Lohnrückstand.
Lohnerhöhungen zur Stützung des privaten Konsums
Im 2010 droht der private Konsum massiv einzubrechen und das verfügbare Einkommen wird aufgrund der steigenden Krankenkassenprämien sinken. Lohnerhöhungen helfen, den privaten Konsum, den wichtigsten Wachstumstreiber unserer Volkswirtschaft, zu stützen.
Nicht überall ist Wirtschaftskrise
Reale Lohnerhöhungen bis zu zwei Prozent sind beim Gewerbe, insbesondere beim Bauhaupt- und Baunebengewerbe, bei den Unternehmen des Service Public und bei der öffentlichen Hand angebracht und volkswirtschaftlich sinnvoll. Dabei sind sie als Teil eines Konjunkturprogramms zu betrachten.
Lohnerhöhungen für tiefe Einkommen – Nullrunde bei den Managern
Lohnerhöhungen sollen vor allem die tiefen Einkommen erhalten, für die Manager ist eine Nullrunde angesagt. Das wird dazu führen, dass sich die Lohnschere endlich wieder etwas schliesst.
Exportindustrie - Stellenerhalt ist prioritär
Bei Betrieben, denen es wirtschaftlich schlecht geht, hat der Stellenerhalt oberste Priorität. Mittels Kurzarbeit oder innovativen Arbeitszeitmodellen muss alles daran gesetzt werden, Arbeitsplätze über die Krise hinaus zu retten.
Vollständiger Artikel auf Travail Suisse
--- ENDE Pressemitteilung Travail Suisse: Lohnerhöhungen trotz Krise ---
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Travail.Suisse ist der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, dem zehn Verbände angehören (vgl. Rubrik Mitgliedsverbände). Diese Verbände vertreten 150’000 Mitglieder aus den verschiedensten Branchen und Bereichen der Privatwirtschaft und des Service public.
Travail.Suisse vertritt die Interessen der Mitglieder dieser Verbände in Politik und Wirtschaft. Oberstes Ziel ist dabei, Rahmenbedingungen zu schaffen, welche den Arbeitnehmenden gute Arbeitsbedingungen, eine solide Aus- und Weiterbildung und eine verlässliche soziale Absicherung gewährleisten.
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