06.08.2026 | 13:46 Uhr
| Kantonale Verwaltung Thurgau
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06.08.2026, Die Arbeitslosenquote im Kanton Thurgau bleibt im Juli unverändert bei 2.2 %. Auch die Stellensuchendenquote verharrt bei 4.5 %. Die Zahl der offenen Stellen ist
zurückgegangen. Derweil haben sich die Konjunkturaussichten leicht verbessert.
Die Arbeitslosenquote im Kanton Thurgau verharrt weiterhin bei 2.2 %. Insgesamt waren im Juli 3'462 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als arbeitslos gemeldet. Das entspricht einem Rückgang von 18 Personen gegenüber dem Vormonat. Auch die Stellensuchendenquote zeigt sich mit 4.5 % stabil. Im Juli waren 7'196 Personen als stellensuchend registriert, das sind 71 mehr als im Juni.
Bewegung in den Branchen und sinkende Zahl offener Stellen
Die Arbeitslosigkeit ging vor allem bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (-19), in der Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei (-18), bei Nahrungsmitteln, Getränken und Tabak (-13), im Baugewerbe (-10) und in der Metallerzeugung (-10) zurück. Der Rückgang im Baugewerbe und in der Landwirtschaft entspricht der üblichen saisonalen Entwicklung.
Zugenommen hat die Arbeitslosigkeit dagegen im Grosshandel (+12), bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+7), bei den Banken (+6) sowie in der Herstellung von Glas, Keramik und Zementwaren (+6). Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen ging im Juli leicht zurück und sank um 162 auf neu 1'646.
Verbesserte Konjunkturaussichten
Das KOF-Konjunkturbarometer ist im Juli weiter gestiegen. Bereits im Vormonat lag es erstmals seit Anfang des Jahres wieder leicht über dem langfristigen Durchschnitt. Das deutet darauf hin, dass sich die Aussichten für die Schweizer Konjunktur weiter verbessern und festigen. Vor allem die Erwartungen für die Finanz- und Versicherungsbranche, die übrigen Dienstleistungen, das Baugewerbe und das Verarbeitende Gewerbe haben sich verbessert. Bei der Nachfrage zeigt sich hingegen kaum eine Veränderung. Sowohl die Auslandsnachfrage als auch die Konsumnachfrage bleiben weitgehend stabil. Für exportorientierte Unternehmen bleibt die Erholung fragil. Risiken wie die US-Zölle oder eine erneute Eskalation im Nahen Osten könnten die Stimmung in der Thurgauer Industrie rasch wieder dämpfen.
--- ENDE Pressemitteilung Thurgauer Arbeitsmarkt zeigt sich stabil ---
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Über Kantonale Verwaltung Thurgau:
Der frühmittelalterliche Thurgau reichte vom Rhein bis zur Schöllenen und vom Bodensee bis in die Gegend von Dietikon. Im 9. Jahrhundert wurde der Zürichgau inklusive die zentralschweizerischen Gebiete vom Thurgau getrennt. Später sonderte sich das Toggenburg, die alt-sanktgallischen Lande sowie das Appenzell vom Thurgau ab.
Im Hochmittelalter wurde die Landgrafschaft Thurgau von den Herzögen von Zähringen verwaltet, danach von den Grafen von Kyburg. 1264 kam sie an die Grafen von Habsburg. 1460 wurde die Landgrafschaft Thurgau von den eidgenössischen Orten Zürich, Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug und Glarus erobert – das Landgericht Thurgau verblieb aber bis 1499 in der Stadt Konstanz – und bis 1798 als gemeinsames Untertanengebiet (gemeine Herrschaft) verwaltet.
Die Reformation setzte sich im Thurgau 1529 beinahe vollständig durch, aber während der Gegenreformation im 16./17. Jahrhundert wurden zahlreiche thurgauische Ortschaften rekatholisiert.
Im März 1798 erlangte der Thurgau die Freiheit, doch bereits im April wurde der Thurgau eine Verwaltungseinheit der Helvetischen Republik, 1803 ein selbständiger und gleichberechtigter Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft.
An der südlichen Seite des Bodensees, eingebettet zwischen Bodensee und Schweizer Voralpen, findet sich eine reizvolle, von Flüssen durchzogene grüne Landschaft, der Kanton Thurgau. Gemütliche Bauerndörfer, vereinzelte Schlösser und Burgen, stille Wälder, zahlreiche Obstkulturen und Rebgüter sowie der Bodensee prägen diese naturverbundene Gegend und laden zum Entdecken ein. Verschiedene Ortschaften mit historischen Bauten versetzen den Besucher in die Geschichte vergangener Zeiten.
Thurgau - der Kanton am Wasser: Bodensee, Untersee und Rhein, der Kanton des Obstes und Weines, der Burgen und Schlösser. Thurgau - der Kanton für Unternehmungslustige, die abseits der grossen Touristenströme Ferien in einer intakten Landschaft geniessen möchten: Schiff fahren, Rad wandern, spazieren, wandern, schwimmen, segeln, sich entspannen und erholen - natürlich im Velo- Ferienland Thurgau am Bodensee.
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