10.02.2014 | 10:39 Uhr
| Touring Club Suisse (TCS)
Lesedauer: 1 Minute
10.02.2014, Volk und Stände haben mit Ihrem Ja zu FABI die Schaffung eines Bahninfrastrukturfonds (BIF)
befürwortet und damit die Finanzierung der Eisenbahninfrastruktur auf eine neue Grundlage
gestellt. Der TCS verlangt nun gleich lange Spiesse für die Strasse.
Im Sinne einer gesamtheitlichen Verkehrspolitik setzt sich der TCS dafür ein, dass nun analog zur Finanzierung der Bahninfrastruktur, die Strassenfinanzierung mit einem Fonds für den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehr (NAF) auf eine gesicherte Grundlage gestellt wird.
Im Interesse einer transparenten und gerechten Verkehrsinfrastrukturfinanzierung verlangt der TCS des Weiteren, dass im Rahmen des NAF mehr Mittel aus dem Strassenverkehr wieder der Strasse zugeführt werden. Damit kann für die Finanzierung von Bau, Ausbau und Unterhalt der Strasseninfrastruktur vorab auf die bestehenden Einnahmen aus dem Strassenverkehr zurückgegriffen wird. Erste Priorität hat dabei die Ausarbeitung eines bedarfsgerechten Ausbauprogramms für das überlastete Nationalstrassennetz, damit der Verkehr in Zukunft wieder besser fliessen kann.
Medienkontakt:
Stephan Müller
Tel 058 827 34 41
Mobile 079 302 16 36
E-Mail: stephan.mueller@tcs.ch
--- ENDE Pressemitteilung TCS: Ja zu FABI - Jetzt ist die Strasse am Zug ---
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Über Touring Club Suisse (TCS):
Seit seiner Gründung 1896 in Genf steht der Touring Club Schweiz im Dienst der Schweizer Bevölkerung. Er engagiert sich für Sicherheit, Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung in der persönlichen Mobilität, politisch wie auch gesellschaftlich. Mit über 2000 Mitarbeitenden und 23 regionalen Sektionen bietet der grösste Mobilitätsclub der Schweiz seinen über 1,6 Millionen Mitgliedern eine breite Palette von Dienstleistungen rund um Mobilität, Gesundheit und Freizeitaktivitäten an.
Alle 70 Sekunden erfolgt eine Hilfeleistung. 200 Patrouilleure sind jährlich mit etwa 361'000 Einsätzen auf Schweizer Strassen unterwegs und ermöglichen in mehr als 80 % der Fälle eine sofortige Weiterfahrt. Die ETI-Zentrale organisiert jährlich etwa 63'000 Hilfeleistungen, darunter 3500 medizinische Abklärungen und über 1300 Repatriierungen. TCS Ambulance ist der grösste private Akteur für Rettungsdienst und Krankentransport in der Schweiz mit 400 Mitarbeitenden, 22 Logistikbasen und rund 45'000 Einsätzen pro Jahr. Die Rechtsschutz-Büros bearbeiten 52'000 Fälle und geben rund 10’000 Rechtsauskünfte.
Seit 1908 setzt sich der TCS ein für mehr Sicherheit in der Mobilität – möglich dank der Mitgliedschaft. Er entwickelt Lehrmittel, Sensibilisierungs- und Präventionskampagnen, testet Mobilitätsinfrastrukturen und berät Behörden. Der TCS verteilt jedes Jahr rund 115'000 Leuchtgürtel und 90'000 Leuchtwesten an Kinder, damit auch ihre Mobilität sicher ist. 42’000 Teilnehmende zur Aus- und Weiterbildung zählen die Fahrzentren in allen Kategorien von Fahrzeugen jährlich.
Mit 32 Plätzen und rund 900'000 Logiernächten ist der TCS auch der grösste Campinganbieter der Schweiz. Die Mobilitätsakademie des TCS beforscht und gestaltet die Transformationen im Verkehr, wie die vertikale Mobilität der Drohnen oder die geteilte Mobilität, etwa mit den 400 elektrischen Lastenvelos «carvelo» und 43’000 Nutzenden. Der TCS ist Mitunterzeichner der Roadmap Elektromobilität 2025.
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