07.07.2009 | 08:07 Uhr
| TX Group AG
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07.07.2009, Zürich - Die Personalkommissionen des Tages-Anzeigers und des Druckzentrums Bubenberg,
die Arbeitnehmendenorganisationen Comedia und Impressum sowie Tamedia haben sich nach
intensiven Verhandlungen auf einen Sozialplan geeinigt. Dieser soll die wirtschaftlichen
Folgen für die Mitarbeitenden mildern, die von der Massenentlassung beim Tages-Anzeiger
sowie im Druckzentrum Bubenberg betroffen sind.
Der nun verabschiedete Sozialplan umfasst unter anderem die Verlängerung der ordentlichen Kündigungsfrist um bis zu drei Monate bei Stellenlosigkeit. Alternativ können Mitarbeitende den Ausgleich eines Einkommensunterschiedes bei Arbeitslosigkeit oder Antritt einer neuen Arbeitsstelle während maximal zwölf, im Falle von Unterstützungspflichten während 18 Monaten wählen. Damit sind Mitarbeitende nach Ende der Kündigungsfrist während mindestens eines Jahres gegen einen Einkommensverlust geschützt. Mitarbeitende, die keine Frühpensionierung wählen, erhalten darüber hinaus eine Abgangsentschädigung im Umfang von mindestens einem Monatslohn. Feste freie Mitarbeitende werden den festangestellten Mitarbeitenden grundsätzlich gleichgestellt. Der Sozialplan liegt damit auf oder über dem Leistungsniveau anderer Sozialpläne, die in jüngerer Vergangenheit in der Medienbranche abgeschlossen werden konnten.
Mitarbeitende ab dem 58. Lebensjahr können alternativ zum Sozialplan zwischen zwei unterschiedlichen Frühpensionierungsprogrammen wählen. Die Kosten werden aus dem Wohlfahrtsfonds der früheren Tages-Anzeiger für Stadt und Kanton Zürich AG finanziert.
--- ENDE Pressemitteilung tamedia: Abschluss eines Sozialplans für Tages-Anzeiger und Druckzentrum Bubenberg ---
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