Während sich der Gesamtmarkt zum Jahresstart mit 18'788 Immatrikulationen und einem Minus von 10,2 Prozent im Vorjahresvergleich erwartungsgemäss etwas abgekühlt hat, fahren die Alternativ-Antriebe weiterhin auf der Überholspur. Ein Zuwachs bei den Stückzahlen von 110,4 Prozent zum Januar 2019 spricht Bände. Dabei kommen allein die diversen Hybrid- Motorisierungen auf einen Marktanteil von 14,4 Prozent, wovon 3,5 Prozentpunkte auf aufladbare Plug-in-Hybride entfallen. Elektroautos erreichen 4,1 Prozent, CNG-Modelle liegen bei 0,8 Prozent und Wasserstoff-Fahrzeuge bei 0,1 Prozent.
«Wenn man die am Stromnetz aufladbaren Modelle zusammenzählt, kommen wir im Januar auf einen stolzen Anteil von 7,6 Prozent der Immatrikulationen», analysiert auto-schweiz-Mediensprecher Christoph Wolnik. «Dieser Wert liegt bereits deutlich über dem Ergebnis des Gesamtjahres 2019 von 5,6 Prozent - ein schönes Signal für den Auftakt des Jahres 2020 und die Erreichung unseres 10/20- Ziels». Wolnik bekräftigt die eigene Vorgabe von auto-schweiz, dass jeder zehnte neue Personenwagen im laufenden Jahr über eine externe Auflademöglichkeit verfügen soll. «Den zehnprozentigen Anteil an Plug-in-Hybriden und Elektroautos peilen wir nach wie vor an, um möglichst nahe an die neuen CO2-Vorgaben heranzukommen. Die entsprechende Modellauswahl wächst derzeit fast jede Woche.» Gleichzeitig würden aber auch neue Verbrennungsmotoren immer effizienter und zunehmend elektrifiziert, etwa als Mild-Hybride, so Wolnik abschliessend.
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