24.08.2009, Im ersten Halbjahr 2009 blieb der Umsatz von Sulzer aufgrund eines hohen Auftragsbestands auf hohem Niveau stabil. Die Umsatzrendite vor Restrukturierung erreichte 14,5% und die Umsatzrendite einschliesslich dieser Kosten betrug 12,4%. Der Nettogewinn blieb stabil, der Mittelzufluss wurde verbessert und die Nettoliquidität weiter gestärkt. Vor dem Hintergrund rückläufiger Marktaktivitäten startete Sulzer ein weltweites Kostensenkungsprogramm. Mit starken Marktstellungen, einer soliden Bilanz und dem Kostensenkungsprogramm ist Sulzer weiterhin gut positioniert für künftigen Erfolg.
Der Auftragsbestand stellte im ersten Halbjahr 2009 an vielen Standorten eine hohe Auslastung der Kapazitäten sicher. Der Umsatz blieb mit nominal CHF 1 725 Millionen in etwa auf dem Vorjahresniveau (+0,4% bereinigt1), was vor allem auf die starke Leistung von Sulzer Pumps zurückzuführen ist. Weil die Kunden infolge der geringeren Nachfrage der Endverbraucher mit ihren Investitionsentscheidungen zurückhaltend waren, ging der Bestellungseingang deutlich zurück. Alle Regionen waren von der sich verschlechternden Wirtschaftslage betroffen, wobei sich China und Brasilien im Vergleich etwas besser behaupteten.
Das Betriebsergebnis und die Rentabilität wurden in der ersten Jahreshälfte erheblich durch zwei Einmaleffekte beeinflusst. Da keine rasche Erholung der Marktaktivitäten zu erwarten ist, lancierte Sulzer im Juni ein globales Kostensenkungsprogramm, um die Kapazitäten und Kostenstrukturen in allen Divisionen anzupassen. Im Zusammenhang mit dem Kostensenkungsprogramm wurde im ersten Halbjahr 2009 ein Aufwand in Höhe von CHF 36 Millionen verbucht. Zweitens erzielte Sulzer Immobilien einen ausserordentlich hohen Immobiliengewinn von CHF 46 Millionen durch umfangreiche Veräusserungen von nicht betriebsnotwendigen Liegenschaften.
Unterstützt durch das Ergebnis von Sulzer Immobilien stieg das Betriebsergebnis vor Restrukturierungskosten (EBITR) um 9% auf CHF 251 Millionen, was zu einer hohen Umsatzrendite vor Restrukturierungskosten (ROSR) von 14,5% führte. Einschliesslich dieser Einmaleffekte ging das Betriebsergebnis (EBIT) um 6% auf CHF 214 Millionen zurück, und die Umsatzrendite (ROS) erreichte 12,4%.
Der Nettogewinn blieb mit CHF 156 Millionen stabil, was einem Gewinn je Aktie von CHF 4.64 entspricht. Mit CHF 175 Millionen wurde ein wesentlich höherer Mittelfluss aus Geschäfts- und Investitionstätigkeit erzeugt als in der ersten Jahreshälfte 2008. Die Nettoliquidität stieg auf CHF 358 Millionen.
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