In ihrem heute veröffentlichten Zwischenbericht meldet die Gruppe für das erste Halbjahr 2009 einen Nettoumsatz in Höhe von CHF 384 Mio. In lokalen Währungen (LW) liegt dieser 3% unter der hohen Vergleichsbasis von 2008 vor der Rezession. Wegen des stärker werdenden Schweizer Franken – insbesondere gegenüber dem Euro – hatte die Gruppe zusätzlich mit einem negativen Währungseffekt zu kämpfen. Dieser führte zu einer Abnahme des Nettoumsatzes in Höhe von 7% in Schweizer Franken.
Die frühe Implementierung von erfolgreichen Kostenmanagementinitiativen in Kombination mit Effizienzsteigerungen während des Jahres halfen, die EBITDA-Marge auf über 30% zu halten. Der operative Gewinn erreichte CHF 94 Mio. bei einer entsprechenden EBIT-Marge von 24%, während der Reingewinn CHF 85 Mio. betrug, was einer Nettoumsatzrendite von 22% entspricht. Durch Reduzierung des Nettoumlaufvermögens vermochte die Gruppe erfolgreich ihren Cashflow anzuheben. Dies trug zu einem erheblichen Anstieg der Free Cashflow Marge auf 24% bei.
Gilbert Achermann, Präsident & CEO, erläuterte: „Wir haben in einem sehr herausfordernden Umfeld gute Fortschritte erzielt und sind auf dem Weg, unsere Ganzjahresprognosen zu erreichen. Obwohl es bisher kaum Anzeichen für eine anhaltende Markterholung gibt, haben wir wiederum in allen Regionen neue Kunden gewonnen und unsere wichtigsten Konkurrenten übertroffen. Deshalb gehen wir davon aus, unseren Marktanteil weiter ausgebaut zu haben. Die von uns in diesem Jahr bisher erreichten Effizienzsteigerungen und der starke Cashflow erlauben es uns, in der zweiten Jahreshälfte und darüber hinaus mehr in Wachstumsprojekte zu investieren”.
Die Umsätze im ersten Halbjahr wurden im Wesentlichen durch Produkte und Technologien der neuen Generation vorangetrieben. Vor allem die Bone Level Implantat Produktpalette und das Prothetikgeschäft haben zur Umsatzentwicklung beigetragen. Allgemein wurden mehr Zahnersatzbehandlungen aufgeschoben, und die Anzahl der Patientenbesuche in Zahnarztpraxen hat abgenommen, was zu einem Volumenrückgang führte. Während die Umsätze von CADCAM-Kronen und -Brückenelementen weiterhin stiegen, bleiben Dentallabore bei Investitionen in Scannertechnologie zurückhaltend.
Die Entwicklung in den einzelnen Quartalen – insbesondere im schwächeren zweiten Quartal 2009 – widerspiegelt das ausserordentlich kräftige Wachstum in der Vergleichsperiode 2008. In diesem Zeitraum, als noch keine Auswirkungen der globalen Rezession auf den Dentalmarkt spürbar waren, kletterten die Umsätze um 29% (LW).
ERGEBNISSE IN DEN REGIONEN
In Europa fiel der Nettoumsatz in der ersten Jahreshälfte 2009 um 3% in lokalen Währungen auf CHF 244 Mio. respektive 64% vom Nettoumsatz der Gruppe. Die anhaltende Schwäche des Euros und des britischen Pfunds gegenüber dem Schweizer Franken reduzierten den Umsatz in Schweizer Franken um weitere 7 Prozentpunkte. Der grosse iberische Markt blieb weiterhin eine Herausforderung, auch wenn es Anzeichen einer S



