Von 2012 bis 2018 ist der Abschnitt zwischen Rosshäusern und Mauss an der Reihe. Kernstück ist der Bau des neuen 2 km langen Rosshäuserntunnels. Die BLS AG hat der ASTRADA AG, Konzernfirma von STRABAG, ein weiteres Los auf diesem Abschnitt zugesprochen. Von März bis August 2012 durfte die ASTRADA AG bereits das Los 3 ausführen. Es beinhaltete die Erstellung der Installationsplätze und Zufahrtsstrassen sowie die Schulwegsicherung für das Gesamtprojekt. In nur 5 Monaten wurden 250.000 Kubikmeter Erd und Kiesmaterial ab und wieder eingebaut, 3 km Zufahrtspisten erbaut, Werkleitungen umgelegt und bestehende Strassen angepasst.
Das neue Los 5 umfasst den Trassebau vom Westportal des Rosshäuserntunnels bis rund 300 m vor das Saaneviadukt. Die 1.030 m verlaufen entlang des bestehenden Gleises der TGV Linie Bern Paris. Im Auftragsvolumen von CHF 7,1 Mio. sind zudem Erdarbeiten, Entwässerungsleitungen, Betonarbeiten, Baugrubenabschlüsse und Pfähle enthalten. Die Ausführung ist in verschiedene Bauphasen unterteilt und dauert von Oktober 2012 bis März 2015. Um den Bahnbetrieb sicherzustellen, können die Bauarbeiten nur mit Unterbrüchen ausgeführt werden. Arbeiten, die aus Sicherheitsgründen bei laufendem Betrieb nicht möglich sind, werden nachts verrichtet. Teilweise erfolgen die Arbeiten zudem in einem Landschaftsschutzgebiet. Ende 2016 will die BLS die neue Doppelspurstrecke in Betrieb nehmen.
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