"Die privaten Verbraucher halten mit der Wahl der Heiztechnologie einen sehr wichtigen Schlüssel für mehr Klimaschutz in der Hand - sie können den Treibhausgasen fossiler Energieträger ein Ende setzen", sagt Patrick Drack, Geschäftsführer von Stiebel Eltron Schweiz. "Die Zeit drängt: Knapp zwei Drittel aller Gebäude in der Schweiz werden noch immer mit den fossilen Energieträgern Öl und Gas beheizt. Mit der Revision des CO2- Gesetzes setzt sich auch das Parlament für umweltfreundliches Heizen ein: Die Einführung des CO2-Grenzwertes ab 2023 soll den Heizungsersatz bei Altbauten durch eine Ölheizung verhindern."
Schweizer mit eigener Umweltbilanz unzufrieden
61 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sind laut Umfrage mit ihrer persönlichen Umweltbilanz unzufrieden. Dabei existieren speziell beim Heizen bereits sehr ausgereifte klimafreundliche Lösungen: Die Wärmepumpentechnologie wandelt Energie aus dem Erdreich, dem Grundwasser und der Luft wie ein "umgekehrter Kühlschrank" in Wärme um. Angetrieben wird das System mit Strom, der sich ebenfalls aus erneuerbaren Quellen erzeugen lässt und damit ohne Treibhausgase auskommt.
60 Prozent der Schweizer kennen die Vorteile der umweltfreundlichen Heiztechnik. Für die Umrüstung wünschen sich die Verbraucher aber mehr finanzielle Unterstützung - drei Viertel sagen, der Umstieg auf umweltfreundliche Technologie beim Wohnen sei ihnen aktuell zu teuer.
Wie der Staat grünes Heizen fördert
Einen Überblick
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