Tiefere Preise für Erdölprodukte Der Rückgang des Landesindexes um 0,3 Prozent im August 2008 ist grösstenteils auf tiefere Indexziffern für die Gruppen Verkehr sowie Wohnen und Energie zurückzuführen, beide mit Werten von -0,7 Prozent. In beiden Fällen waren tiefere Preise für Erdölprodukte ausschlaggebend. Unter dem Stand der Vorerhebung lagen auch die Gruppenindizes für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (-0,2%), Freizeit und Kultur (-0,1%) sowie Nachrichtenübermittlung (-0,1%). Angezogen haben hingegen die Indizes für Sonstige Waren und Dienstleistungen (+0,4%), Alkoholische Getränke und Tabak (+0,2%) sowie Restaurants und Hotels (+0,1%). Praktisch unverändert geblieben sind die Indizes für Gesundheitspflege und für Hausrat und laufende Haushaltführung (Veränderung unter 0,05%). In den übrigen Bedarfsgruppen fanden im Berichtsmonat keine Preiserhebungen statt.
Preisentwicklung für Inland- und Importgüter Wie das Bundesamt für Statistik weiter mitteilt, erhöhte sich im Vergleich zum Vormonat das Preisniveau bei den Inlandgütern um 0,2 Prozent, während es sich bei den Importgütern um 1,3 Prozent ermässigte. Innert Jahresfrist verzeichneten die Inlandgüter eine durchschnittliche Preissteigerung um 1,9 Prozent, die Importprodukte um 5,6 Prozent.
Details der Preisentwicklung im August 2008 Der Bereich Verkehr verzeichnete, ausgehend von tieferen Benzin- (-3,2%) und Dieselpreisen (-3,4%), einen Rückgang um 0,7 Prozent – Stichtage waren der 4. und der 14. August. Leicht rückläufig waren weiter Fahrradpreise (infolge von Aktionen). Angestiegen sind hingegen die Preise für Linienflüge.
Die Abnahme des Indexes für Wohnen und Energie (-0,7%) ist das Resultat von tieferen Heizölpreisen (-10,5%), Stichtage waren der 4. und der 14. August. Der Mietpreisindex hingegen erhöhte sich gegenüber Mai 2008 um 0,5 Prozent. Das gesamtschweizerische Niveau der Wohnungsmieten lag damit um 2,9 Prozent über jenem vor Jahresfrist. Garagen- und Parkplatzmieten stiegen gegenüber der Vorperiode um 0,7 Prozent und im Jahresverlauf um 0,6 Prozent.
In der Indexgruppe Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (-0,2%) sanken vor allem die Preise für frisches Gemüse, Kartoffeln, Melonen, Zwiebeln sowie für Schokolade (infolge einer Aktion).
Gestiegen sind die Preise für Suppen, Gewürze, Saucen, Küchenfertige Nahrungsmittel, Feingebäck und Konditoreiwaren, Halbhart- und Hartkäse sowie für Steinobst (Zwetschgen). Der leichte Rückgang des Indexes für Freizeit und Kultur (-0,1%) ist die Folge von leicht tieferen Preisen bei PC Hardware, Pflanzen, Heimtierartikel (Katzenfutter) und im Bereich von Fernseh-, Audio- und Videogeräten.
In der Gruppe Nachrichtenübermittlung (-0,1%) wurden leicht tiefere Preise bei Mobilfunktelefonen registriert.



