Anfang November hat der Verwaltungsrat SRG umgehend nach Bekanntwerden der Vorwürfe beschlossen, eine Untersuchung einzuleiten, um die bestehenden Instrumente zur Verhinderung und Bekämpfung von Belästigungen am Arbeitsplatz zu verbessern.
SRG-Verwaltungsratspräsident Jean-Michel Cina: "Der ganze Verwaltungsrat und ich stehen ein für eine lückenlose, unabhängige Untersuchung der Fälle bei RTS sowie der Verantwortlichkeiten und der Tauglichkeit der heute in der SRG vorhandenen Instrumente zum Schutz der persönlichen Integrität. Das sind wir den Betroffenen schuldig."
Drei unabhängige Untersuchungen
Im Auftrag des Verwaltungsrats SRG starten drei unabhängige Untersuchungen:
- Die Kanzlei
"Troillet Meier Raetzo" untersucht die Fälle bei RTS: Die Genfer Anwältinnenkanzlei
-
Externes Mandat zur Untersuchung der Verantwortlichkeiten bei RTS: Muriel
Epard ist ehemalige Präsidentin des Kantonsgerichts Waadt. Stanislas Zuin ist ehemaliger Präsident des
Genfer Rechnungshofs und hat ein eigenes Beratungsunternehmen. Epard und Zuin untersuchen als
unabhängige Experten, ob die Rollen und Verantwortlichkeiten in den RTS-Fällen klar geregelt waren und
ob die Verantwortung von Führungspersonen und Fachstellen genügend wahrgenommen wurde. Das
Mandat für diese Untersuchung wurde vom Personalausschuss des Verwaltungsrats SRG und in
Abstimmung mit dem SSM erteilt.
- Die Interne Revision SRG untersucht die
Instrumente der SRG: Die Interne Revision untersucht mit Unterstützung externer Fachleute, wie
die im Unternehmen vorhandenen Instrumente zum Schutz der persönlichen Integrität der Mitarbeitenden
funktionieren, ob sie genügend bekannt sind und genutzt werden und ob es weitere Instrumente braucht.
Das Mandat für diese Untersuchung wurde vom Audit Committee des Verwaltungsrats SRG erteilt. Die
beauftragten Stellen und Personen werden für ihre Untersuchungen jeweils einen Bericht zuhanden des
Verwaltungsrats SRG erarbeiten. Die Erkenntnisse werden zusammengetragen, um daraus die
erforderlichen Massnahmen umzusetzen.
Die beauftragten Stellen und Personen werden für ihre Untersuchungen jeweils einen Bericht zuhanden des Verwaltungsrats SRG erarbeiten. Die Erkenntnisse werden zusammengetragen, um daraus die erforderlichen Massnahmen umzusetzen.
Voraussichtlich im Februar 2021 werden der Sozialpartner, die Mitarbeitenden der SRG und die Öffentlichkeit darüber informiert.
Die SRG verfügt heute über verschiedene Wege, um
Fehlverhalten zu melden. So gibt es eine von der Internen Revision SRG betreute
Pressekontakt:
Medienstelle SRG SSR
Edi Estermann





