SGB: Bisher mehrheitlich Abschlüsse im Bereich der Forderungen

12.11.2010 | 11:34 Uhr | Schweizerischer Gewerkschaftsbund

Uhr Lesedauer: 1 Minute


12.11.2010, Die SGB-Verbände haben heute eine Zwischenbilanz der laufenden Lohnrunde gezogen. Die bisherigen Abschlüsse zeigen, dass mehrheitlich die von den SGB-Verbänden geforderte Bandbreite von 2 bis 3 % Lohnerhöhungen auch erreicht worden ist. Tiefer liegen, begründet durch zumeist unnötige Sparvorgaben, die Lohnabschlüsse im öffentlichen Sektor. Der anhaltende Lohnabstand des öffentlichen Bereichs zum privaten wird die Rekrutierungsprobleme der öffentlichen Hand (Lehrer- und Pflegekräftemangel) noch verschärfen, stellte SGB-Chefökonom Daniel Lampart fest.

Lampart wies darauf hin, dass in den Branchen, in denen noch verhandelt wird, das Geld für korrekte Lohnerhöhungen vorhanden sei. Bei den Löhnen gäbe es – bei gleichzeitiger Besserung der konjunkturellen Lage - einen grossen Nachholbedarf, stellte Unia Co- Präsident Andreas Rieger fest. Umso unverständlicher sei deshalb die Verweigerung, etwa bei einzelnen Gewerbebranchen und bei der Migros. Giorgio Pardini, Vizepräsident der Gewerkschaft Kommunikation, charakterisierte den Postabschluss als wichtiges Signal für die weitere Kommunikationsbranche, an dem sich eigentlich der ganze Service Public orientieren müsste.


Medienkontakt:
Schweizerischer Gewerkschaftsbund Peter Lauener Leiter SGB-Kommunikation M.: 079 650 12 34



--- ENDE Pressemitteilung SGB: Bisher mehrheitlich Abschlüsse im Bereich der Forderungen ---



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Über Gewerkschaftsbund Schweiz:

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