Diverse mit der Schweizerischen Evangelischen Allianz verbundene Organisationen waren
schon vor Kriegsausbruch in Osteuropa tätig und gut vernetzt und konnten so umgehend auf die
Krisensituation reagieren. Nach einem Monat wird das verheerende Ausmass des Kriegs nicht nur in
der Ukraine augenscheinlich. Auch in den Ländern, welche die Flüchtenden aufnehmen, sind die
Herausforderungen riesig, insbesondere in den Nachbarländern. Heute sind
Parallel dazu haben
viele lokale Kirchen in der Schweiz damit begonnen, ihre Räumlichkeiten, die unter der Woche teils
unbenutzt sind, als Unterkunft für geflüchtete Menschen zu öffnen und anderweitige Unterstützung zu
organisieren. Ausgehend von einer Initiative aus der Ostschweiz wird ein Grossteil dieses kirchlichen
Engagements nun über die Plattform
Hand in Hand mit den Behörden
Die von der SEA-RES Anfang März eingesetzte und von ihrem interkulturellen Beauftragten Egzon Shala geleitete Taskforce stellt die Schnittstelle zur Hilfe in der Krisenregion sicher und stimmt die Hilfsangebote in der Schweiz aufeinander ab. Zudem steht sie im engen Kontakt mit dem Staatssekretariat für Migration (SEM), das die privaten und kirchlichen Initiativen sehr schätzt und neben der staatlichen Hilfe als unabdingbar zur Bewältigung des Flüchtlingsstroms erachtet.
Weiter haben die SEA-RES und ihre Partner praktische Leitfäden zu Fragen der Betreuung, Begleitung und privaten Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine erarbeitet. Ihre Beratungsstelle für Integrations- und Religionsfragen (BIR) bietet Kirchen und Privatpersonen, die geflüchtete Menschen aufnehmen möchten, rechtliche Auskünfte zu Fragen rund um Asyl und Flucht an. Die BIR steht auch im Kontakt mit der Schweizerischen Flüchtlingshilfe zur Koordination und Absprache, die ihrerseits bisher 1300 Personen privat untergebracht hat.
Diese und weitere
Informationen, Anlaufstellen, Hilfs- und Spendenmöglichkeiten aus dem SEA-Netzwerk im
Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg werden auf der Plattform
Pressekontakt:
Marc Jost
Generalsekretär SEA-RES
Tel. 076 206 57 57
Egzon Shala
interkultureller Beauftragter SEA-RES
und Leiter Taskforce
Tel. 077 529 69 67





