An der Delegiertenversammlung vertraten die Nationalräte Thomas Aeschi (SVP) und Martin Candinas (CVP) an einer Podiumsdiskussion die Argumente von Befürwortern und Gegnern der Begrenzungsinitiative. Schlussendlich stimmten die Baumeister klar gegen die Initiative, die Neuverhandlungen oder nach einem Jahr die Kündigung der Personenfreizügigkeit zwischen der Schweiz und der EU verlangt.
Für die Baumeister wog die Unsicherheit bezüglich der gesamtwirtschaftlichen Nachteile einer potenziellen Kündigung des Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU schwer. Das Risiko, dass die Bilateralen Verträge I aufgrund der Guillotine-Klausel wegfallen könnten, ist zu gross. Auch sind die Baumeister auf ausländisches Baustellenpersonal angewiesen, wenn im Inland nicht genügend Fachkräfte rekrutiert werden können. So liegt der Anteil der Mitarbeitenden, welche aus der EU stammen, bei rund 50%.
Kontakt:
Bernhard Salzmann, Vizedirektor SBV
Tel.: +41 78 762 45 31
E-Mail:
Matthias Engel, Mediensprecher SBV
Tel.: +41 78 720 90 50
E-Mail:





