09.10.2013 | 09:50 Uhr
| Schweizerische Bundesbehörden
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09.10.2013, Die Limmattalbahn AG möchte zwischen den beiden Bahnhöfen Zürich Altstetten und
Killwangen-Spreitenbach eine 13,4 Kilometer lange neue Bahnstrecke bauen. Diese dient der
Limmattalbahn dazu, parallel zur bestehenden S-Bahn zu verkehren und das Wachstumsgebiet
Limmattal besser zu erschliessen. Der Bundesrat hat heute das entsprechende Gesuch
gutgeheissen und die Konzession erteilt.
Die Limmattalbahn soll zu 92 Prozent auf einem eigenen Trassee verkehren, 27 Haltestellen bedienen und mit einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 22 km/h fahren. Die neue Bahn erschliesst die Bahnhöfe Zürich Altstetten, Schlieren, Dietikon und Killwangen-Spreitenbach. Zudem wird der Bahnhof Glanzenberg in kurzer Gehdistanz angebunden.
Mit ihrer Linienführung soll die Limmattalbahn einerseits eine optimale Anbindung an das übergeordnete S-Bahn- und Fernverkehrsnetz gewährleisten. Andererseits bietet sie neue Umsteigestationen für die Feinerschliessung durch das Tram- und Busnetz. Der Bau der Limmattalbahn wird gemäss Schätzung der Limmattalbahn AG rund 715 Millionen Franken kosten. Die Mittel werden hauptsächlich durch die Kantone Zürich und Aarau aufgebracht. Zudem ist eine finanzielle Beteiligung des Bundes über den Infrastrukturfonds beantragt.
Nach Abschluss der Planungsarbeiten und nach Durchführung des Plangenehmigungs- verfahrens kann voraussichtlich 2017 mit dem Bau der neuen Bahn begonnen werden. Ein erster Teilabschnitt der Limmattalbahn soll Ende 2019 in Betrieb gehen.
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--- ENDE Pressemitteilung Schweizerische Bundesbehörden: Bundesrat erteilt Infrastrukturkonzession für Limmattalbahn ---
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