31.08.2012 | 10:13 Uhr
| Confoederatio Helvetica
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31.08.2012, Grossmehrheitlich kann der Schweizer Zivilluftfahrt auch im Jahre 2011 eine positive
Sicherheitsbilanz attestiert werden. Besonders hervorzuheben ist, dass in der kommerziellen
Luftfahrt weder Unfälle noch Tote zu verzeichnen waren. Dennoch ist die Bilanz aufgrund der
Unfälle in der Leichtaviatik nicht ganz ungetrübt, wie der Bericht über die Sicherheit in der
Zivilluftfahrt für das Jahr 2011 zeigt.
Bei der Leichtaviatik musste im Vergleich zu 2010 ein substanzieller Anstieg der Unfälle und Toten verzeichnet werden. Die Zahlen waren zwar im Zehnjahresvergleich leicht unterdurchschnittlich und gegenüber den letzten fünf Jahren ungefähr gleich. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL ist derzeit trotz allem daran abzuklären, ob es sich hier um eine Trendwende handelt.
Anlass zu einer eingehenden Analyse der Sicherheitssituation auf dem Flughafen Zürich gab der Vorfall vom 15. März 2011, bei dem zwei Flugzeuge von der Flugsicherung gleichzeitig die Starterlaubnis auf sich kreuzenden Pisten erhalten hatten. In der Folge hat das BAZL eine Reihe von operationellen, technischen und baulichen Verbesserungen vorgeschlagen, die insbesondere zu einer Verringerung der Komplexität des Flugbetriebs beitragen sollen.
Schliesslich wird im Bericht auf das schwierige Umfeld der schweizerischen Luftfahrt hingewiesen. Bei seiner Aufsichtstätigkeit muss das BAZL darauf achten, dass die Luftfahrtbetriebe trotz der angespannten finanziellen Situation den Belangen der Sicherheit die nötige Aufmerksamkeit schenken.
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--- ENDE Pressemitteilung Schweizer Zivilluftfahrt: Grossmehrheitlich positive Sicherheitsbilanz ---
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