Alcan Composites ist Weltmarktführer in Kernmaterialien für Sandwichkonstruktionen insbesondere für Windenergieanlagen. Im weiteren hält das Unternehmen führende Positionen in anderen Segmenten wie Verbundplatten für hochwertige Fassaden und Displayanwendungen. Die bekanntesten Marken heissen Airex, Alucobond Baltek, Dibond, Forex, Gator, Kapa und Sintra.
Der Hauptsitz befindet sich in der Schweiz, in Sins (AG). 16 ProduktionsAnlagen werden in Deutschland, der Schweiz, USA, Südamerika, China und Indien betrieben. 2008 (pro forma) erreichten der konsolidierte Umsatz US$ 859 Millionen und das EBITDA US$ 88 Millionen. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres erzielte Composites einen Umsatz von US$ 394 Mio. und einen EBITDA von US$ 36 Mio (vor Revision). Von 2006 auf 2008 wuchs Composites um 20%. Der Personalbestand liegt bei rund 1’700 Mitarbeitern (ohne Balsa-Aktivitäten in Ecuador), wovon rund 450 in der Schweiz.
Composites wird in Zukunft als dritte selbständige Division neben SSM Textilmaschinen und Ismeca Semiconductor geführt. Die Geschäftsentwicklung soll weiter beschleunigt werden. Es wird keine Änderungen in Organisation und Geschäftsleitung geben. CEO ist der Schweizer Georg Reif, dipl. Ing. ETH, 53 Jahre. Die weiteren neun Mitglieder der Geschäftsleitung rekrutieren sich aus der ganzen Welt.
Die Ursprünge von Alcan Composites liegen bei der früheren Alusuisse und Lonza, welche die Pionierrolle bei der Entwicklung von Verbundwerkstoffen spielten. Nach dem Zusammenschluss der beiden zur algroup, wurden die Aluminiumverbundplattenaktivitäten der Alusuisse und das Schaumstoffgeschäft der Lonza in Sins zur damaligen Alusuisse Composites zusammengeführt. Alusuisse wurde 2000 von Alcan, und Alcan ihrerseits 2007 von Rio Tinto übernommen.
Composites erfüllt die Akquisitions-Kriterien der Weltmarktführerschaft, der Autonomie, der Wachstumsmöglichkeiten sowie der Attraktivität, welche jene übersteigt, welche die Aktionäre von Schweiter bei Auszahlung des Cash im allgemeinen Markt vorfänden.
Im Schweiter-Portfolio wird sie als Anbieterin von verbrauchsnahen Investitionsgütern die Zyklen der bei den bestehenden Divisionen und allfälligen weiteren Erwerbungen im Maschinenbau ausgleichen. Nach Abwicklung der Transaktion wird Schweiter voraussichtlich noch immer über rund 300 Millionen Franken liquide Mittel verfügen bei einer weitgehend schuldenfreien Bilanz. Es werden weitere Akquisitionsmöglichkeiten verfolgt.



