Die Traumakampagne von SOS-Kinderdorf aus dem vergangenen Jahr räumt derzeit einen Preis nach dem anderen ab. Das ist gut so: Das Thema hat nichts an Aktualität und Bedeutung eingebüsst.
Erfahrungen gesund verarbeiten
Teresa Ngigi, Psychologin bei SOS-Kinderdorf, reist regelmässig nach Syrien, um die Mitarbeitenden von SOS-Kinderdorf zu schulen und Kinder beim Umgang mit traumatischen Erlebnissen zu helfen. «Ohne psychologische Hilfe leiden sie ein Leben lang an Lernschwächen, Panikattacken und sind sozial auffällig», berichtet die Traumaexpertin. Mit altersgerechten Therapieformen, die zum Beispiel Singen, Tanzen oder das in der Kampagne gezeigte Zeichnen einschliessen, gelingt es Kindern, ihre Erfahrungen zu verarbeiten und wieder Vertrauen zu schöpfen. Die Wirkung der Therapie zeigt sich denn auch an den neueren Zeichnungen der Kinder, die ebenfalls Teil der Kampagne waren. Schöne Häuser, fröhliche Farben und spielende Kinder ersetzen die anfangs gewalttätigen und traurigen Motive.
Forschung belegte Vererbung von Trauma
Dass Traumata Menschen sogar über Generationen hinweg prägen, haben kürzlich
Forschende der Universität Zürich (UZH)
Preisregen für wichtiges Anliegen
Ein Jahr nach dem Erscheinen
erhält die Traumakampagne auch breite Aufmerksamkeit in der Schweizer Werbewelt und über die
Landesgrenzen hinaus. Neben drei Goldauszeichnungen bei den Schweizer Dialogmarketing Awards und
einmal Bronze bei den Best of Swiss Web Awards konnte sich SOS-Kinderdorf Schweiz mit dem
Medienkontakt: Nathalie Rutz, Mediensprecherin Stiftung SOS-Kinderdorf
Schweiz, Tel.: 031 979 60 64, E-Mail:





