Die an der Schweizer Börse kotierte SCHMOLZ + BICKENBACH AG (SIX: STLN), ein weltweit führendes Unternehmen für Spezialstahl-Langprodukte (u.a. Werkzeugstahl; Rost-,säure- und hitzebeständiger (RSH-)Stahl; Edelbaustahl), musste bis August 2015 Rückgänge bei Auftragseingängen, Absatzmengen und Umsatzerlösen hinnehmen. Der sich fortsetzende und deutliche Rückgang der Rohstoffpreise führte zu weiteren Bestandsabwertungen. Die Nachrichten über eine Abkühlung der chinesischen Wirtschaft haben die Rohstoffpreise über die Erwartungen hinaus deutlich unter Druck gesetzt. Niedrige Preise für Rohstoffe und Legierungselemente erhöhten den Druck auf die Basispreise und führen durch einen geringeren Legierungszuschlag zu niedrigeren Umsatzerlösen. Darüber hinaus ist das Öl- und Gasgeschäft wegen des niedrigen Ölpreises vorübergehend nahezu zum Erliegen gekommen. Die anhaltende Schwäche beim Rohölpreis macht die für das zweite Halbjahr 2015 erwartete Erholung im Öl- und Gasgeschäft nunmehr unwahrscheinlich.
In diesem Umfeld erwartet das Unternehmen nicht mehr, die bisherige EBITDA- Spanne von EUR 190 Mio. – EUR 230 Mio. erreichen zu können. In seiner neuesten Prognose schätzt SCHMOLZ + BICKENBACH nun, im Gesamtjahr 2015 ein EBITDA von rund EUR 160 Mio. – EUR 180 Mio. auszuweisen. Um den gegenläufigen Marktentwicklungen zu begegnen, hat das Unternehmen zusätzlich zum bereits bestehenden Ergebnisverbesserungsprogramm weitere Massnahmen identifiziert und implementiert diese aktuell. Über deren Wirksamkeit und EBITDA-Effekte wird das Unternehmen zu gegebener Zeit informieren.
Nächster Termin der regulären Finanzberichterstattung ist die Veröffentlichung des Zwischenberichts zu den ersten neun Monaten des Jahres 2015, den SCHMOLZ + BICKENBACH am 12. November 2015 veröffentlichen wird.
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