Bereits Mitte Juni fuhren auf dem Schindler Campus in Ebikon die Baumaschinen auf, bezugsbereit ist das neue Technologie- und Trainingscenter schliesslich im Herbst 2009. Im neuen TTC werden auf zwei Stockwerken die Konzernausbildung «Corporate Learning & Development» und auf drei Stockwerken ein Teil der Forschungsabteilung R&D sowie das Team der Feldingenieure untergebracht.
Einen Grossteil der Gebäudegrundfläche belegen allerdings die Schächte für die acht Ausbildungsaufzüge der Konzernausbildung sowie der Testturm mit den sieben Aufzügen der Forschungsabteilung. Im Parterre entstehen Sitzungsräume für den Schindler Konzern und ein Trainingsraum mit einer Fahrtreppe für die Ausbildung.
Heinz Künzli, verantwortlich für das technische Training auf Konzernebene, zeigt sich sehr erfreut über den Neubau: «Die Komplexität unserer technischen Ausbildung sowie die Nachfrage nach entsprechenden Kursen hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Anforderungen an gut ausgebildetes Personal steigen bei Schindler ständig.» Mehr Ausbildungs-Aufzüge, an denen Montage, Unterhalt und Reparatur geübt werden können, sowie eine bessere Funktionalität der Büros und Schulungsräume ermöglichen eine optimale und effiziente Schulung.
Das technische Training des Schindler Konzerns bildet vorwiegend Mastertrainer für die einzelnen Zonen und Konzerngesellschaften aus. Pro Jahr sind dies rund 400-500 Schindler Mitarbeitende aus der ganzen Welt – Tendenz steigend -, die drei bis fünf Tage in Ebikon verbringen. Diese Mastertrainer, unter ihnen zum Beispiel Feldingenieure, Vollzeittrainer oder Trainer in Nebenfunktion, geben anschliessend ihr technisches Wissen dem Feldpersonal in den Schindler Konzerngesellschaften weiter, das sind rund 22 000 Mitarbeitende weltweit.
Das TTC ist der Ersatz für das alte Ausbildungszentrum von Schindler an der Industriestrasse bei der S-Bahnstation Buchrain, das in den siebziger Jahren in Leichtbauweise erstellt wurde und sich mittlerweile in einem schlechten baulichen Zustand befindet. Dieses Gebäude muss dem geplanten Erlebnis- und Freizeitzentrums "Ebisquare" weichen.



