Rüstungschef empfängt Rüstungsdirektoren aus Deutschland und Österreich zum trilateralen Jahresgespräch in der Schweiz

03.07.2026 | 10:26 Uhr | armasuisse

Uhr Lesedauer: 2 Minuten


03.07.2026, Rüstungschef Urs Loher begrüsste am 1. und 2. Juli 2026 die Rüstungsdirektoren Deutschlands und Österreichs zu einem trilateralen Treffen in der Schweiz. Im Fokus der Gespräche standen aktuelle Rüstungsbeschaffungen sowie die Vertiefung der gemeinsamen Zusammenarbeit.

Im Rahmen des jährlichen D-A-CH-Treffens traf sich Rüstungschef Urs Loher vom 1. bis 2. Juli 2026 in der Schweiz mit seinen Amtskollegen, dem deutschen Rüstungsdirektor Vizeadmiral Carsten Stawitzki und dem österreichischen Rüstungsdirektor Generalleutnant Harald Vodosek. Begleitet wurde der Rüstungschef von Vertretenden des Bundesamts für Rüstung armasuisse.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen die aktuelle sicherheitspolitische Lage auf nationaler und internationaler Ebene, der Stand laufender Rüstungsbeschaffungsvorhaben sowie künftige Möglichkeiten der trilateralen Zusammenarbeit. Die Schweiz informierte ihre Partner über den Umsetzungsstand der Rüstungspolitischen Strategie, die der Bundesrat im Juni 2025 verabschiedet hatte. Deutschland und Österreich wiederum gaben einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Schwerpunkte ihrer nationalen Rüstungspolitik. Weitere Themen waren die bodengestützte Luftverteidigung (BODLUV) bzw. die Zusammenarbeit im Rahmen der «European Sky Shield Initiative» (ESSI) sowie der Stand der nationalen Kampfflugzeugbeschaffungen. Im Rahmen des Treffens stand zudem ein kurzer Besuch des Zentrums für Luftfahrtsysteme (ZLE) in Emmen auf dem Programm. Dort erhielten die Gäste eine Präsentation zum Drohnensystem ADS15.

Die D-A-CH-Treffen der Rüstungsdirektoren finden jährlich statt. Das letzte Treffen wurde am 17. und 18. Juli 2025 in Wien durchgeführt. Das nächste Treffen ist voraussichtlich für den Sommer 2027 in Deutschland vorgesehen


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Über armasuisse:

armasuisse ist das Kompetenzzentrum für Beschaffung, Technologie sowie Immobilien und gehört zum Departement VBS. Der Rüstungschef ist direkt der Departementschefin unterstellt.

armasuisse besteht aus sieben Kompetenzbereichen. Die Kompetenzbereiche «Führungs- und Aufklärungssysteme», «Luftfahrtsysteme», «Landsysteme», sowie «Einkauf und Kooperationen» sind für die Beschaffung von Systemen und Material für die Armee zuständig. «armasuisse Immobilien» ist das Immobilienkompetenzzentrum des VBS und «Wissenschaft und Technologie», das Technologiezentrum des VBS.

Die weiteren Kerngeschäfte des Departements VBS sind die Gruppe Verteidigung und die fünf Bundesämter Generalsekretariat, Nachrichtendienst des Bundes, Landestopografie (swisstopo), Bevölkerungsschutz und Sport.


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Quellen:
Aktuellenews    HELP.ch   Schweizerische Eidgenossenschaft


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  armasuisse (Firmenporträt)




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