Die Netze dieser beiden Gemeinden befanden sich bisher mehrheitlich in Privatbesitz. Angesichts der zunehmenden Komplexität der Rechtsvorschriften und des Netzbetriebs entschlossen sich die Eigentümer, ihre Netze einer Westschweizer Gruppe anzuvertrauen und zu verkaufen, die auf die Öffnung des Strommarktes vorbereitet ist.
Die Gemeindebehörden von Champéry und Val d'Illiez unterstützen diese Übernahme, die unter optimalen Bedingungen erfolgen kann. Sie halten weiterhin einen Anteil von 5% am Aktienkapital der Stromverteilgesellschaft Champéry. Romande Energie ist über die Société électrique du Bas-Valais (SEBV) bereits in fünf Walliser Gemeinden tätig. Mit dieser Übernahme bestätigt das Unternehmen seine Absicht, seine Netze im Unterwallis in enger Zusammenarbeit mit den Gemeindebehörden und unter Berücksichtigung der lokalen und regionalen Gegebenheiten auszubauen.
Über den Betrag der Transaktion, die Privatpersonen betrifft, wurde Stillschweigen vereinbart.



