Repower rechnet zudem mit einem Reinverlust für 2014. Zunächst belastet die für Repower äusserst ungünstige Währungssituation mit einem Euro/Franken- Kurs nahe der von der Nationalbank definierten Interventionsschwelle das Finanzergebnis. Weiter führen sinkende Zinsen zu einer schlechteren Bewertung der bestehenden Zinssatzswaps. Darüber hinaus wird Repower wegen der anhaltend tiefen Strompreise Rückstellungen auf Langfristverträgen in einem hohen einstelligen Millionenbetrag vornehmen müssen.
Nach Einschätzung von Repower wird die Marktlage mittelfristig weiterhin äusserst anspruchsvoll bleiben. Entsprechend reagierte Repower bereits 2013 mit einem umfassenden Effizienzsteigerungsprogramm, das 2014 Einsparungen von rund 17 Millionen Franken brachte. 2015 wird der positive Effekt mehr als 20 Millionen Franken betragen.
Darüber hinaus verstärkt Repower ihre Tätigkeiten im Bereich des New Tech Business und bei der Akquisition von Drittaufträgen, welche das bisherige Geschäftsfeld schrittweise ergänzen werden.
Weiterhin positiv entwickelt sich der Cashflow. Verschiedene in Angriff genommene Massnahmen beim Working-Capital-Management zeigen Erfolge, und auch die Veräusserung nicht betriebsnotwendiger Vermögenswerte verläuft gemäss Plan.
Repower zeichnet sich darüber hinaus nach wie vor durch eine äusserst solide Finanzierung und eine gesunde Bilanzstruktur aus.
Trotz den gegenwärtigen Problemen, mit denen sich die Energiebranche konfrontiert sieht, ist Repower damit gut positioniert, um aktive Beiträge in neu entstehenden Märkten insbesondere bei der Verknüpfung von Systemen und der Verbesserung der Energieeffizienz zu leisten.
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