14.09.2012, Im April 2012 hat Repower mitgeteilt, dass das Kraftwerksprojekt Chlus einer Überprüfung unterzogen werde, weil die frühere Disposition der Anlage Kostenfolgen hätte, welche die Wirtschaftlichkeit in Frage stellen würden. In der Zwischenzeit hat Repower ein intensives Variantenstudium durchgeführt und Optimierungsmöglichkeiten geprüft. Diese Arbeiten haben nun zu einer Projektvariante geführt, die wirtschaftlich besser abschneidet, ohne die ökologischen Vorteile des ursprünglichen Projekts in Frage zu stellen.
Das veränderte Projekt sieht weiterhin vor, das bereits im Kraftwerk Küblis turbinierte Wasser mittels eines Druckstollens talauswärts zu führen. Die Kraftwerkzentrale ist nun aber nicht mehr in der Chlus bei Landquart, sondern in Trimmis vorgesehen. Unverändert soll zusätzlich Wasser in der Landquart und in drei Seitenbächen gefasst werden (Arieschbach, Furnerbach und Schranggabach). Der Kreis der Konzessionsgemeinden bleibt unverändert. Die im Mai 2012 durch die Übernahme von zwei Kleinkraftwerken, Grundstücken und Nutzungsrechten erbrachten Vorleistungen kommen auch in der neuen Disposition des Kraftwerks ökologisch voll zum Tragen.
Repower hat in den letzten Tagen verschiedene Partner direkt über das Ergebnis der Projektüberprüfung informiert und konzentriert sich jetzt auf die Detailplanung und auf die Ausarbeitung des Konzessionsprojekts. Diese Arbeiten werden im Spätherbst 2012 soweit fortgeschritten sein, dass die Projektdetails öffentlich präsentiert werden können.
Repower ist überzeugt, dass das Kraftwerksprojekt Chlus im Prättigau/Bündner Rheintal ein sinnvoller Beitrag an die Ausweitung der Nutzung der Wasserkraft in Graubünden darstellt. Es liegt zudem ganz auf der Linie der Ziele der Energiepolitik des Kantons Graubünden und der Energiestrategie 2050 des Bundes.
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