«Doris Geschichte ist wirklich herzzerreissend und zeigt das grosse Leid, das der Wildtierhandel verursacht. Mit nur wenigen Wochen wurde er zum Waisen und der Chance beraubt, mit seiner Mutter in der Wildnis aufzuwachsen und ein Leben in freier Wildbahn zu führen. Seit seiner Ankunft im BÄRENWALD Pristina im März hat sich Dori zu einem verspielten Jungbären entwickelt, der gerne auf Bäume klettert. Das Schutzzentrum ist schnell zu seinem Zuhause geworden und wir würden uns freuen, ihm eine glückliche, bärengemässe Zukunft bei uns zu ermöglichen», sagt Patricia Tiplea, verantwortlich für die Planung und Umsetzung von Rettungen bei VIER PFOTEN.
Da Dori ein Leben lang artgemässe Pflege benötigen wird, hat VIER PFOTEN den zuständigen Behörden bereits eine dauerhafte Unterbringung im BÄRENWALD Pristina angeboten. Leider ist eine Auswilderung in seinem Fall nicht mehr möglich, da dafür laut Bären-Rehabilitationsexpertinnen und -experten bereits zu viel Zeit verstrichen ist. Anfangs musste Dori alle drei Stunden mit spezieller Milch gefüttert werden. Mittlerweile hat er sich zu einem kräftigen vier Monate alten Bären von 22 Kilogramm entwickelt. Auf seinem Speiseplan stehen jetzt gekochte Eier, Äpfel und Rüebli.
VIER PFOTEN warnt davor, verwaiste Bärenjungen zu «retten»
Die Privatperson, die Dori im Internet zum Verkauf anbot, gab an, ihn im Bezirk Librazhd, östlich der albanischen Hauptstadt Tirana, alleine in der Wildnis gefunden zu haben. VIER PFOTEN warnt eindringlich davor, Bärenjunge oder andere wilde Babytiere aufzunehmen, die verwaist und zurückgelassen scheinen. Stattdessen sollten die örtlichen Behörden und Wildtierexpertinnen und - experten alarmiert werden, um eine sichere und legale Lösung im Sinne des Tiers zu finden.
BÄRENWALD Pristina
Nur 20 Kilometer von der kosovarischen Hauptstadt
entfernt, beherbergt der
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Oliver Loga
Press Manager Schweiz
VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
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