Die Publicitas – am Anlass vertreten durch die beiden Inhaber Carsten Brinkmeier, Jörg Nürnberg und dem CEO Denis Gheysen – hat in der Präsentation mit anschliessender Diskussionsrunde ein neues Geschäftsmodell präsentiert, welches aufzeigte, wie die Publicitas zukünftig ihre Dienstleistungen am Schweizer Printmarkt anbieten möchte.
Dieses neue Geschäftsmodell ist Teil des Sanierungskonzeptes, welches am Mittwoch, 2.5. beim Gericht Bülach durch die Publicitas eingereicht wurde. Das Gericht bewilligte der Publicitas gestützt darauf noch am 2.5. die provisorische Nachlassstundung.
Der Kern des neuen Geschäftsmodells ist die Umstellung auf ein «Kommissionsempfänger- Modell», welches die Risiken für die Verlage ausschalten und das Vertrauen in die Publicitas wiederherstellen soll. Weitere wichtige Punkte in diesem Modell sind die Beteiligung der Verlage an der Publicitas in der Höhe von insgesamt 50% oder die 100%ige Transparenz gegenüber den Verlagen, wie beispielsweise die Veröffentlichung zukünftiger Geschäftsberichte.
Diese und weitere Inhalte sollen die Grundlage für eine langfristige und nachhaltige Neuauflage einer vertrauensvollen, stabilen Zusammenarbeit sein.
Voraussetzung für die erfolgreiche Durchführung des Konzeptes ist die Beteiligung aller grossen Verlage.
Alle Teilnehmer wurden gebeten bis 10. Mai dem Antrag zuzustimmen.
Alle Partner-Verlage, welche heute nicht teilnehmen konnten, werden von der Publicitas in den nächsten Tagen kontaktiert oder können unter verlegeranlass@publicitas.com ihr Interesse an einer Zusammenarbeit bekunden.
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