19.10.2011 | 11:52 Uhr
| PwC Zürich
Lesedauer: 2 Minuten
19.10.2011, Im dritten Quartal 2011 sank die Zahl der Börsengänge (Initial Public Offerings – IPOs) in
Europa von 135 auf 121 (Q3 2010: 85 IPOs). Das Gesamtvolumen der Kapitalaufnahme durch
Börsengänge betrug 9’375 Mio. EUR (Q3 2010: 2’479 Mio. EUR). Die gemessen am IPO-
Volumen stärkste europäische Börse war im dritten Quartal 2011 die spanische Börse, die
mit sechs Emissionen einen Gesamterlös von 6’078 Mio. EUR brachte. Die Schweizer Börse
SIX verzeichnete zwischen Juli und Ende September keine Neuzugänge. Dies sind die
Resultate des „IPO Watch Europe Survey, Q3 2011“ von PwC.
Im dritten Quartal 2011 registrierten die europäischen Börsen 121 Börsengänge (Q3 2010: 85 IPOs). Das Gesamtvolumen erreichte insgesamt 9’375 Mio. EUR (Q3 2010: 2’479 Mio. EUR). „Die kommenden Wochen werden über die Gesamtbilanz des IPO-Jahres 2011 entscheiden. Nur wenn an den Märkten wieder mehr Ruhe einkehrt und die Volatilität sinkt, besteht die Hoffnung auf eine verstärkte IPOTätigkeit zum Jahresschluss. Börsenkandidaten gibt es genug, aber die Rahmenbedingungen sind derzeit zu unsicher“, kommentiert Philipp Hofstetter, Partner Wirtschaftsberatung bei PwC Schweiz.
Spanische Börse führt
Die europaweit höchsten IPO-Umsätze verbuchte im dritten Quartal der spanische Aktienmarkt mit sechs Emissionen, die zusammen 6’078 Mio. EUR erlösten. Allein die Privatisierungen von Staatsbeteiligungen an den Finanzinstituten Bankia SA und Banca Civica erbrachten 3’692 Mio. EUR. Auf Rang zwei folgte die Warschauer Börse mit 61 IPOs und einem Gesamterlös von 1’464 Mio. EUR, gefolgt von London mit 29 IPOs und nahezu 1’169 Mio. EUR.
SIX ohne IPO-Aktivitäten
Die Schweizer Börse SIX verzeichnete wie im Jahr 2010 im dritten Quartal 2011 keine Neuzugänge.
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--- ENDE Pressemitteilung PricewaterhouseCoopers: Studie - IPO Watch Europe Survey, Q3 2011 ---
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