03.06.2008, Die Post lagert ihren Bereich Reinigung und technischen Gebäudeunterhalt auf den 1. Januar 2009 wie geplant in die neu gegründete InfraPost AG aus. Das Personal wird auf dieses Datum in den Gesamtarbeitsvertrag für Konzerngesellschaften (GAV KG) überführt. Die Anstellungsbedingungen bleiben im Wesentlichen gleich. Auf dieses Vorgehen hat sich die Post mit den Gewerkschaften Kommunikation und transfair geeinigt. Die Auslagerung ist für die Post Teil ihrer Vorbereitungen auf die vom Bundesrat geplante Marktöffnung.
Die Konzernleitung der Post hat beschlossen, dass die Mitarbeitenden des heutigen Service House auf den 1. Januar 2009 in die neu gegründete InfraPost AG überführt werden. Dabei hat sich die Post mit den Gewerkschaften Kommunikation und transfair darauf geeinigt, die Mitarbeitenden dem GAV KG zu unterstellen. Die Anstellungsbedingungen bleiben im Wesentlichen gleich. Die Entscheidgremien der Gewerkschaften haben der Lösung bereits zugestimmt. Der Verwaltungsrat der Post entscheidet Ende Juni über die Auslagerung.
Änderungen Zum einen unterstehen die Mitarbeitenden unter dem GAV KG neu dem Obligationenrecht (OR) und nicht mehr dem Bundespersonalgesetz. Der GAV KG unterscheidet sich vor allem bezüglich der Regelungen zur Vertragsauflösung, der Mitwirkung und der Sozialplanpflicht vom GAV Post. Zudem werden separate Lohnverhandlungen geführt.
Zum anderen werden die allgemeinverbindlichen Punkte der bestehenden Gesamtarbeitsverträge in der Reinigungsbranche übernommen.
Post und Gewerkschaften unterstützen darüber hinaus im Hinblick auf die Postmarktöffnung die rasche Ausarbeitung eines Branchen-GAVs.



