10.02.2010, Wie bereits früher gemeldet, ist Panalpina Partei einer länderübergreifenden Untersuchung wegen angeblich wettbewerbsfeindlichen Verhaltens. Diverse Wettbewerbsbehörden, darunter die Europäische Kommission, das US-Justizministerium und die Eidgenössische Wettbewerbskommission, ermitteln in diesem Zusammenhang seit Oktober 2007 gegen mehrere grössere Speditionsunternehmen. In Kanada sowie in Australien wurden die Untersuchungen in der Zwischenzeit eingestellt.
Am 9. Februar 2010 wurde Panalpina eine Mitteilung der Beschwerdepunkte (Statement of Objections) der Europäischen Kommission zugestellt. Dieses Dokument enthält die vorläufige Einschätzung der Kommission bezüglich angeblich wettbewerbsfeindlichen Verhaltens im Speditionsbereich. Panalpina wird den vorläufigen Befund der Kommission eingehend prüfen und fristgerecht beantworten. Das Statement of Objections gibt den Adressaten Gelegenheit, zum vorläufigen Befund der Kommission Stellung zu nehmen, nimmt aber keine endgültige Entscheidung der Kommission vorweg (die zudem vor den europäischen Gerichten angefochten werden kann).
Eine Prognose über den Ausgang dieses Verfahrens ist derzeit nicht möglich. Als Folge dieses Verfahrens könnten Panalpina-Gesellschaften unter Umständen beträchtliche Bussen auferlegt werden.
Panalpina verfolgt den Grundsatz, ihre Geschäfte in voller Übereinstimmung mit allen anwendbaren Gesetzen zu betreiben.



