22.11.2023 | 10:41 Uhr
| Handicap International - Association nationale suisse
Lesedauer: 2 Minuten
22.11.2023, Handicap International, Intersos, Médecins du Monde, Médecins Sans Frontières und Terre des
hommes Lausanne mobilisierten gestern Abend beim Broken Chair auf der Place des Nations in Genf
und unterstützten den Aufruf für einen sofortigen Waffenstillstand, #CeasefireNow, um eine
Verschlimmerung der humanitären Katastrophe zu verhindern.
Die humanitäre Katastrophe und die massiven Verluste an Menschenleben im Gazastreifen und
in Israel in den vergangenen Wochen haben die ganze Welt schockiert. Hunderte von
zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter humanitäre Hilfsorganisationen in den besetzten
palästinensischen Gebieten und Menschenrechtsgruppen aus der ganzen Welt, fordern einen
sofortigen Waffenstillstand in Gaza und Israel als einzige realistische und wirksame Möglichkeit, das
schreckliche Leid zu lindern und Menschenleben zu retten.
Der Aufruf ist Teil der Kampagne
#CeasefireNow, die bereits von 730 Organisationen, darunter Handicap International (HI), in 80
Ländern unterzeichnet wurde. Zudem ist eine Petition mit über 950'000 Unterschriften im Umlauf.
Gemeinsam mit
Intersos, Médecins du Monde, Médecins Sans Frontières und Terre des hommes Lausanne hat
Handicap International am Dienstag, 21. November in Genf, die Botschaft "Ceasefire Now" beim
Broken Chair, dem Sprachrohr von zivilen Opfern von Bombardierungen, errichtet. Die
Organisationen rufen dazu auf:
- den Transport von lebenswichtigen
Gütern, einschliesslich Nahrungsmitteln, medizinischen Hilfsgütern und Treibstoff, zu erleichtern, die
Strom- und Internetversorgung in Gaza wiederherzustellen und die sichere Durchreise von
humanitärem und medizinischem Personal zu gewährleisten;
- alle zivilen Geiseln,
insbesondere Kinder und ältere Menschen, freizulassen;
- humanitären Konvois den Zugang
zu UN-Einrichtungen, Schulen, Spitälern und Gesundheitszentren im nördlichen Gazastreifen zu
ermöglichen und sich zu verpflichten, diese Einrichtungen, die Zivilbevölkerung und das Personal
jederzeit zu schützen;
- die Anordnungen der israelischen Regierung aufzuheben, mit denen
die Zivilbevölkerung aufgefordert wird, den nördlichen Teil des Gazastreifens zu verlassen;
-
die Evakuierung schwer kranker Patient:innen zur dringenden Behandlung zu ermöglichen.
Auch Sie können sich an dieser Kampagne beteiligen:
- Unterzeichnen Sie die Petition.
- Teilen Sie Ihre Unterstützung mit
#CeasefireNow in den sozialen Medien.
Pressekontakt:
Marie Bro
m.bro@hi.org
078 729 43 30
handicap-international.ch
--- ENDE Pressemitteilung Organisationen in Genf fordern einen sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen und in Israel ---
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Über Handicap International - Association nationale suisse:
Handicap International hilft Schutzbedürftigen, insbesondere Menschen mit Behinderungen, überall auf der Welt, wo dies nötig ist. Die Organisation erfüllt ihre grundlegenden und spezifischen Bedürfnisse, verbessert ihre Lebensbedingungen und hilft ihnen, sich in die Gesellschaft zu integrieren.
Empört angesichts der Ungerechtigkeiten, denen Menschen mit Behinderungen und schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen ausgesetzt sind, streben wir nach einer solidarischen und inklusiven Welt, in der alle Unterschiede bereichern und jeder „aufrecht leben“ kann.
Handicap International ist eine unabhängige gemeinnützige Organisation, die in Situationen von Armut und sozialer Ausgrenzung, bei Konflikten und Katastrophen interveniert. Sie hilft Menschen mit Behinderungen und schutzbedürftigen Menschen und handelt, damit ihre grundlegenden Bedürfnisse gedeckt werden und sich ihre Lebensbedingungen verbessern.
Handicap International setzt sich ein, damit ihre Würde und ihre Grundrechte besser respektiert werden.
Seit 35 Jahren arbeitet HI mit Menschen mit Behinderungen und schutzbedürftigen Bevölkerungsgruppen und setzt sich dafür ein, ihre Grundbedürfnisse zu decken, ihre Lebensbedingungen zu verbessern und für die Einhaltung ihrer Würde und ihrer Grundrechte zu werben.
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