09.02.2010, Orell Füssli hat gemäss provisorischem Abschluss im Jahr 2009 einen Umsatz von CHF 306 Mio. erzielt (-17% zum Vorjahr). Bereinigt um Währungseinflüsse betrug der Umsatzrückgang der fortgeführten Geschäfte -13%. Die Anzahl Mitarbeitenden verringerte sich um -7%. Orell Füssli erwartet für das Geschäftsjahr 2009 einen Betriebsgewinn (EBIT) von CHF 23 Mio. sowie einen Reingewinn von CHF 15 Mio. Bei allen Divisionen des Orell Füssli Portfolios lagen die Ergebnisse unter den Vorjahreswerten.
Nachdem in der ersten Jahreshälfte 2009 das Maschinenbaugeschäft der Division Atlantic Zeiser einen herben Rückschlag hinnehmen musste, hat sich im zweiten Semester der Geschäftsgang auf tiefem Niveau stabilisiert. Trotz eines positiven Betriebsergebnisses von Atlantic Zeiser im zweiten Semester resultiert für das Geschäftsjahr ein negatives Divisionsergebnis. Umsatz und Gewinn der Division Orell Füssli Sicherheitsdruck liegen wie erwartet deutlich unter den Vorjahreswerten, weil lieferantenbedingte Verzögerungen den Aufschub von gewichtigen Banknotenaufträgen verursachten. Der Geschäftsgang der Division Orell Füssli Buchhandel ist geprägt durch eine insgesamt gehaltene Umsatzentwicklung und durch hohe Anlaufkosten der vor rund einem Jahr eröffneten Filialen. Die Orell Füssli Verlagsgeschäfte konnten das Vorjahresergebnis nicht halten.
Orell Füssli geht für das Jahr 2010 von einem anziehenden internationalen Investitionsgütermarkt, beim Sicherheitsdruck von einem Wachstum bei zunehmendem Wettbewerb und einem weiterhin flachen Verlauf im Buchhandel aus. Orell Füssli wird die detaillierten Zahlen der Jahresrechnung 2009 am 8. April 2010 publizieren.
Verkleinerte Gruppenleitung
Orell Füssli stärkt die Führungsautonomie der Divisionen in den Bereichen IT- und Personalmanagement und verkleinert gleichzeitig den Konzernstab. Nach Abschluss der Reorganisation scheiden der Chef IT und der Personalchef aus der Gruppenleitung aus.



