Orell Füssli hat im ersten Semester 2013 einen Umsatz von CHF 128.5 Mio. (Vorjahresperiode: CHF 126.0 Mio.) erzielt. Erfreulicherweise konnte Atlantic Zeiser sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessern und die Buchhandelssparte den Umsatzrückgang stoppen. Das Semesterergebnis auf EBIT-Stufe beträgt CHF -2.2 Mio. (Vorjahr: CHF -3.2 Mio.). Das operative Ergebnis verbesserte sich bei Atlantic Zeiser markant.
Während der Buchhandel sich ebenfalls positiv entwickelte, blieb der Sicherheitsdruck erneut deutlich unter den Erwartungen. Der Halbjahresverlust der Gruppe reduzierte sich auf CHF -2.1 Mio. (Vorjahr: CHF -4.2 Mio.). Das im Vergleich zum Vorjahr bessere Ergebnis ist neben dem leicht verbesserten EBIT auf positive Fremdwährungseinflüsse im Finanzbereich zurückzuführen. Wegen geschäftstypischen Saisoneffekten sind die Halbjahreszahlen nicht richtungsweisend für das Jahresergebnis.
Die deutsche Tochtergesellschaft Atlantic Zeiser verbesserte bei leicht höherem Umsatz den EBIT um CHF 3.2 Mio. Basis hierfür waren umfangreiche Kostensenkungsmassnahmen in allen Bereichen und die konsequente Umsetzung des Effizienzsteigerungsprogramms in der Fertigung und Materialwirtschaft.
Zuwachsraten konnten beim Verkauf von Systemlösungen für den Verpackungsdruck sowie bei Kartenpersonalisierungssystemen erzielt werden. So wurde im Mai die hundertste Maschine des Modells Cardline Versa ausgeliefert. Atlantic Zeiser setzt ihre strategische Ausrichtung auf ihre Kernsegmente konsequent fort und stärkt insbesondere die Position als Anbieter von Systemlösungen für den wachsenden Bedarf an Produktverfolgung (Track & Trace) und Markenschutz in der Pharmabranche und der Kosmetikindustrie.
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